Full text: Adams, George: Versuch über die Elektricität

Man kan alle dieſe Verſuche mit einer einzigen ſehr
kleinen und leicht tragbaren Vorrichtung anſtellen. Dieſe
beſteht insgemein aus zwoen meſſingenen Röhren wie A
und B, Fig. 22, deren jede auf einer gläſernen Säule G
ſtehet, w@lche in den hölzernen Fuß H eingeſchraubt iſt. An jede dieſer Röhren ſind mit Hülfe eines kleinen meſſin-
genen Ringes ein paar kleine Korkkugeln an leinenen Fä-
den befeſtiget, wie I, K. Dieſe Röhren nebſt einer Stan-
ge Siegellack oder einer Glasröhre ſind hinreichend, den
größten Theil der Verſuche dieſes Capitels anzuſtellen,
und einige der vornehmſten elektriſchen Erſcheinungen zu
erläutern.

Vollſtändiger wird dieſe Geräthſchaft, wenn man
noch zwo meſſigene Röhren mehr, nebſt den dazu gehöri-
gen Geſtellen, eine kleine leidner Flaſche, und ein Stück
gefirnißten Seidenzeug dazu nimmt. Mit einem ſolchen
Apparatus hat Herr Wilſon in ſeiner vortreflichen Schrift: A ſhort View of Electricity alle allgemeine Grundſätze
der Elektricität erkläret und erläutert.

48. 30. Verſuch.

Man berühre ein paar iſolirte Korkkugeln mit einer
geriebenen Glasröhre, ſo werden ſie elektriſiret werden,
und auseinander gehen. Sie ſind poſitiv elektriſirt, und
werden daher von geriebenem Siegellack angezogen, und
von geriebenem Glas zurückgeſtoſſen.

49. 31. Verſuch.

Man halte eine geriebene Glasröhre über eine von
den vorerwähnten meſſingenen Röhren, jedoch in einiger
Entfernung von derſelben, ſo wird ein Theil der natürli-
chen Menge elektriſcher Materie, welche in der meſſinge-
nen Röhre enthalten iſt, durch die Wirkung der geriebe-
nen Glasröhre in die an der meſſingenen Röhre hängenden
Korkkugeln getrieben werden, und dieſe werden mit poſi-

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