Volltext : Leibniz, Gottfried Wilhelm: Des Freyherrn von Leibnitz kleinere philosophische Schriften

Wene  Dhredde.
kunstreich:  und  die  Pflichten  des  Ubersetzers ¬
  lagen  noch  bey  den  meisten  in
Dunkelheit  eingewickelt.  Mein  seeli
ger  Lehrer  war  keinesweges  so  hölzern
daß  er  diese  Dinge  nicht  eingesehen  hätte. =
  Er  hat  wirklich  an  einer  Ausbesserung =
  seiner  alten  Ubersetzung  gearbeitet: ¬
  aber  der  Tod  hat  ihn  übereilet,
und  sein  Aufsatz  ist  verlohren  gegan
gen.  Ich,  der  ich  nun  nach  seinem
Abschied,  mich  der  Sache  unterzogen;
ich  erfülle  dadurch  nichts  als  seinen
Willen:  aber  ich  verlange  auch  nichts
weiter,  als  den  Ruhm  der  Erkänntlichkeit. =
  Ich  habe  ihn  verbessert  als  sein
Schüler,  mit  dem  was  sein  eigen  war:
und  dies  ist  eine  Pflicht  der  Liebe,  die
ich  mir  selbst  einmal  von  einem  meiner
Zuhörer  wünschete,  wenn  auch  mich
der  Tod  übereilen  solte.
Was  nun  die  Schriften  anbelangt,
die  man  dem  geehrtesten  Leser  in  dieser
Sammlung  vorlegt,  so  sind  die  ersten
davon,  die  Lehrsätze  des  seeligen  Freyherrn =
  von  den  Monaden.  Sie  sin
von  ihm  in  dem  Jahr  1714.  in  Wien
französisch  aufgesezt,  und  nachgehends
unter  dem  Titul  Principes  de  la  Nature ¬

(c)5
            
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