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seiner Harmonie wider Baylen.
Herrn von Leibnitz das, was in einer =
ieden Substanz wirkend oder thä= Bayle
tig ist, etwas sey, so auf eine wahrhafte Einheit =
in der Zergliederung muß zurück geführt
werden. Weil dann der Körper eines ieden
Menschen aus vielen Substanzen zusammengesetzet =
ist; so muß eine iedwede einen innern
Grund ihrer Geschäftigkeit haben, der da von
dem innern Grund der Thätigkeit einer jeden
andern
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einem höheren Grade müssen bewundert werden.
Und würde mir es lieb seyn, wenn der Herr
Bayle sich die Mühe gegeben hätte, seine Einwürfe =
in ordentliche Vernunftschlüsse zu bringen.
Die vorherbestimmte Harmonie fasset das ganze
Weltgebäude und alle seine Hauptveränderungen =
in sich. Ein iedwedes Wesen ist vermittelst
derselben ein für allemahl dem Zusammenhang
mit allen andern Dingen gemäs eingerichtet worden. =
So ist es also in der That offenbahr, daß
die zufälligen Dinge eben so wenig vermögend
sind, die vorherbestimmte Harmonie zu verwirren; =
so wenig sie die Vorsehung GOttes von
der Welt ausschliesen können: denn GOtt hat
dieselben alle vorausgesehen und in Betrachtung
gezogen. Die Epikureer, welche sonst wider die
Göttliche Vorsorge gestritten; und einige andere ¬
Weltweisen und Theologen, die der Gottheit =
die vollständigste Einsicht und völlige Verfassung =
der Dinge nach ihren kleinsten und geringsten =
Theilen abgesprochen haben, sind auf eben
dergleichen Schlüsse gerathen. Sie haben ohne
genugsamen Grund geglaubet, daß die Unendlichkeit =
GOttes nicht gros genug sey, alle Dinge, =
nach ihren mindesten Theilen und Umständen, =
einzusehen und zu besorgen.