Volltext : Fabre, Jean-Antoine: Herrn Fabres Versuch über die vorteilhafteste Bauart hydraulischer Maschinen und insbesondere der Getraidemühlen

Vorrede
Jch  gebe  also  die  Art  an,  wie
sind,  beybehalten.
man  einen  gemeinen  Bruch  in  einen  andern,  von  ihm
dessen  Nenner  die  Einheit  nebst
wenig  verschiedenen
einer  gewissen  Anzahl  Nullen  ist,  verwandelt;  und
nachdem  ich  erkläret  habe,  wie  man  eine  jede  Zahl  zu
einer  verlangten  Potenz  erhebt,  beschreibe  ich  die  Ausziehungsart =
  der  Quadrat=  und  Cubikwurzel,  entweder
volkommen,  wenn  die  Wurzel  möglich  ist,  oder  durch
Näherung,  wenn  die  Wurzel  nicht  genau  gefunden
werden  kann.  Jch  lehre  die  Peripherie  eines  Kreises
seine  Fläche,  die  Fläche  eines  Ringes,  eines  Dreyecks ¬
  und  eines  jeden  Vielecks,  den  Jnhalt  der  Körper,
die  in  der  Gestalt  mit  den  verschiedenen  Theilen  einer
Maschine  übereinkommen,  und  das  Gewicht  dieser
Körper  finden,  wenn  das  Gewicht  eines  Cubikfußes
dieser  Materie,  dessen  Bestimmungsart  ich  anzeige,
bekannt  ist.
Der  zweete  Abschnitt  enthält  die  zu  dem  Baue
hydraulischer  Maschinen  überhaupt  nothwendigen  Regeln. =
  Dieser  Abschnitt  bestehet  nur  in  der  Entwickelung =
  der  in  dem  ersten  Theile  dieser  Abhandlung  gegebenen =
  Theorie.  Ich  erkläre  zuförderst  die  allgemeinsten =
  Grundsätze  von  der  Bewegung  des  Wassers  und
der  Art  es  anzuwenden,  welche  Grundsätze  ich  so  viel
als  möglich,  für  die  Fähigkeiten  eines  jeden  einrichte.
Hierauf  gebe  ich  die  nöthigen  Regeln  an,  die  Wassermenge =
  eines  Strohmes  zu  messen,  die  Graben  und
Gerinne  anzulegen  und  zu  erfahren,  ob  man  sich  eines
Aufziehwehres,  dessen  Bau  ich  erkläre,  bedienen  müsse.
Jch  führe  an,  was  man  bey  dem  Baue  der  Wasserräder, =
  die  von  einem  Gefälle  Wasser,  oder  von  einem
Flusse
            
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