Volltext : Fabre, Jean-Antoine: Herrn Fabres Versuch über die vorteilhafteste Bauart hydraulischer Maschinen und insbesondere der Getraidemühlen

des  Verfassers.
wissen,  sie  mag  einfach  oder  zusammengesetzt,  mit
einem  oder  mehreren  Läͤufern  versehen  seyn,  von  einem
Gefälle  Wasser  oder  von  einem  Fluße  bewegt  werden,
und  die  den  größten  und  besten  möglichen  Effect  hervorbringt, =
  sondern  auch  um  beynahe  den  Werth  dieses =
  Effects  zu  finden.  Jch  bestimme  das  Gefälle,
ausserhalb  welchem  man  sich  eines  Räderwerks  bedienen =
  muß,  wenn  man  will,  daß  der  Stein  nur  einen,
dem  besten  Effect  zukommenden  Grad  der  Geschwindigkeit =
  haben  soll;  und  gebe  ein  einfaches  Mittel  an,  die
Fälle,  wo  man  Aufziehwehre  anwenden  muß,  zu  erfahren. ¬
  Jch  beschließe  diesen  Abschnitt  mit  Anwendungen =
  auf  viele  Beyspiele.
Es  geschiehet  selten,  daß  die  Zeugarbeiter  genugsame =
  Kenntnisse  haben,  algebraische  Formeln,  wenn
es  auch  die  einfachsten  wären,  gebrauchen  zu  können.
Jch  glaubte  daher,  meine  Abhandlung  würde  unvollkommen =
  seyn,  wenn  ich  nicht  ihnen  zum  Besten  einen
dritten  Theil  über  die  Ausübung  vorhergehender  Sätze
hinzufügte.  Diese  praktische  Abhandlung  hat  gar
kein  wissenschaftliches  Ansehen,  und  man  darf  nur
um  sie  zu  verstehen,  die  gemeine  Rechenkunst  wissen.
Ich  theile  sie  in  drey  Abschnitte.  Jn  dem  ersten
welcher  der  kürzeste  ist,  handele  ich  von  den  Kenntnissen, =
  welche  zum  Verständnisse  der  Regeln,  die  ich
in  den  folgenden  gebe,  nöthig  sind.  Da  sich  diese
Regeln  oft  auf  Rechnungen  mit  Decimalbrüchen
gruͤnden;  so  habe  ich  mich  für  verbunden  gehalten,  einige ¬
  auf  diese  Rechnungsart  sich  beziehende  Grundsätze
anzugeben,  und  habe  bey  ihnen  die  Gestalt  der  gemeinen =
  Brüche,  welche  blos  den  Zeugarbeitern  bekannt
sind,
            
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