des Verfassers.
wissen, sie mag einfach oder zusammengesetzt, mit
einem oder mehreren Läͤufern versehen seyn, von einem
Gefälle Wasser oder von einem Fluße bewegt werden,
und die den größten und besten möglichen Effect hervorbringt, =
sondern auch um beynahe den Werth dieses =
Effects zu finden. Jch bestimme das Gefälle,
ausserhalb welchem man sich eines Räderwerks bedienen =
muß, wenn man will, daß der Stein nur einen,
dem besten Effect zukommenden Grad der Geschwindigkeit =
haben soll; und gebe ein einfaches Mittel an, die
Fälle, wo man Aufziehwehre anwenden muß, zu erfahren. ¬
Jch beschließe diesen Abschnitt mit Anwendungen =
auf viele Beyspiele.
Es geschiehet selten, daß die Zeugarbeiter genugsame =
Kenntnisse haben, algebraische Formeln, wenn
es auch die einfachsten wären, gebrauchen zu können.
Jch glaubte daher, meine Abhandlung würde unvollkommen =
seyn, wenn ich nicht ihnen zum Besten einen
dritten Theil über die Ausübung vorhergehender Sätze
hinzufügte. Diese praktische Abhandlung hat gar
kein wissenschaftliches Ansehen, und man darf nur
um sie zu verstehen, die gemeine Rechenkunst wissen.
Ich theile sie in drey Abschnitte. Jn dem ersten
welcher der kürzeste ist, handele ich von den Kenntnissen, =
welche zum Verständnisse der Regeln, die ich
in den folgenden gebe, nöthig sind. Da sich diese
Regeln oft auf Rechnungen mit Decimalbrüchen
gruͤnden; so habe ich mich für verbunden gehalten, einige ¬
auf diese Rechnungsart sich beziehende Grundsätze
anzugeben, und habe bey ihnen die Gestalt der gemeinen =
Brüche, welche blos den Zeugarbeitern bekannt
sind,