Full text: Bošković, Ruđer Josip: Roger Joseph Boscovich, der Gesellschaft Jesu Priesters, und öffentlichen Lehrers der Mathematik auf der hohen Schule zu Pavia Abhandlung von den verbesserten Dioptrischen Fernröhren, aus den Sammlungen des Instituts zu Bologna

Von verbeß. Fernröhren. m - 1 d m . Wollte man alſo, daß das erſte
Glas erhaben ſey, müßte es aus einer Gattung
verfertiget werden, in welcher der Werth m - 1 d m
größer iſt als in der andern: hergegen ſollte
es hohl ſeyn, müßte ſich das Widerſpiel befin-
den. Jedoch iſt in jedem Falle ein erhabenes
mit einem hohlen zu verbinden: und zwar bey
den Dollondiſchen muß die bauchichte Linſe aus
Crownglaſs, die hohle aus Flintglaſs genommen
werden: was immer für eine aber dem Gegen-
ſtande zugekehret wird, heben ſie doch auf
gleiche Weiſe dieſen Fehler auf, wenn nur
ihrer Flächen Durchmeſſer ſich wie 2 zu 3 ver-
halten; wenigſtens muß dieſes von den gleich-
gültigen (ſofern ihre Seiten ungleich ſind) die
ihre Stelle vertreten können, verſtanden
werden.

86. Für zwey Gläſer, derer Höhlungen
Waſſer enthalten, läßt ſich die eigentlich For-
mel ganz leicht finden. Denn man hat für
ſie (61) 1 R = m - 1 g + M - m g′ + 1 p ; mithin muß man ſetzen d m g + d M g′ - d m g′
= 0, oder 1 g = 1 g′ X (1 - d M d m ), in
welchem Ausdrucke man das Verhältniß g zu
g′ bekommt, und dieſe Größen bedeuten hier
eben das, was ſonſt f und g bey zweyen Glä-

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