Full text: Bošković, Ruđer Josip: Roger Joseph Boscovich, der Gesellschaft Jesu Priesters, und öffentlichen Lehrers der Mathematik auf der hohen Schule zu Pavia Abhandlung von den verbesserten Dioptrischen Fernröhren, aus den Sammlungen des Instituts zu Bologna

60. III Anmerkung. Zu dem Falle, da
man ſich dreyer Gläſer bedient, gehöret auch jener,
wenn man die gegen einander gekehrten Höhlun-
gen zweyer Meniſken mit Waſſer ausfüllet. Denn man kann das Waſſer als eine beyder-
ſeits erhabene Waſſerlinſe, die zwiſchen zweyen
Gläſern ſtehet, @etrachten, in dem der Weg der
aus dem Glaſe unmittelbar in das Waſſer über-
gehenden Straalen eben ſo beſchaffen iſt, als ob
entzwiſchen eine unendlich dünne Luftfläche wäre.

61. Nimmt man die halben Durchmeſſer
der Kugelflächen a, b, c, d als poſ@tiv an (da
nämlich ihr Mittelpunkt, aus dem ſie beſchrie-
ben werden, auf der Seite, wo die Lichtſtraa-
len herausgehen, lieget), und die Einfalls-
ſinus im Glaſe m, im Waſſer M; ſo hat man
1 R = m - 1 f + M - 1 f′ + m - 1 f″ + 1 p . Es wird aber in dieſem Falle m - 1 f + m - 1 f″
= (m - 1) ( 1 a - 1/b + 1/c - 1/d) = (m - 1) (1/a - 1/d) - (m - 1) ({1/b -1/c ); und wenn man mit dieſem Gliede auch
M - 1 f′ = (M - 1) ( 1 b - 1/c ) vereiniget,
bekommt man (M - m) ( 1 b - 1/c ). Setzen
wir nun 1 a - 1/d = 1 g , und 1 b - 1 c =

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