Full text: Bošković, Ruđer Josip: Roger Joseph Boscovich, der Gesellschaft Jesu Priesters, und öffentlichen Lehrers der Mathematik auf der hohen Schule zu Pavia Abhandlung von den verbesserten Dioptrischen Fernröhren, aus den Sammlungen des Instituts zu Bologna

201. Nachdem man entweder auf itzt an-
geführte Weiſe, oder nach einer der vorigen
Methoden, die mittleren Werthen m, M, wie
auch die Brechungen r, R im Falle, da nur
zwey Winkel ſind, gefunden hat, kann man auch
das Verhältniß d M zu d m aus der Formel
(161) d M d m = {coſ. C + R 2 /coſ. c + r 2 } x {ſin. 1 2 c/ſin. 1 2 C} ſuchen,
weil in derſelben d R d r = 1 wird, da ſich die
widrigen Brechungen aufheben. Wenn man
drey Winkel hat, und bey einem c′, r′ jenes gilt,
was bey dem gleichgearteten c, r; hat man aus
der Formel (160) d r = {2 d m ſin. 1 2 c/coſ. c + r 2 }, dr′ =
{2 d m ſin. 1 2 c′/coſ. c′ + r′ 2 }, d R = {2 d M ſin. 1 2 C/coſ. C + R 2 }; und
weil d r + d r′ = d R, ſo ſtehet d M : d m =
{ſin. 1 2 C/coſ. C + R 2 } : {ſin. 1 2 c/coſ. c + r 2 } + {ſin. 1 2 c′/coſ. c′ + r′ 2 }. Je-
doch wird erfodert, daß man bey dieſem Ge-

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