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damals Kutscher gewesen, an den Geheimen Regierungs=Rath -
Kretschmann eine Schachtel mit
Silberzeug geschickt, die der von Wurster in ihrer
Gegenwart geöffnet, und den Werth davon auf
2 — 500 fl. angegeben habe.
Eben diese Aussage wurde von derselben coram Commissario -
laut Protokolls vom 5. Octob. curr. unter Erbietung -
zur eidlichen Erhärtung bestättigt.
Der geheime Regierungs=Rath, jetzt Kammer=Director -
Kretschmann, der hierüber vernommen wurde, bemerkte -
laut Protokolls vom 13. Dezemb. 1798. erstens
im Allgemeinen
I.) wie durch alle diese sub A, B, und C, aufgeführten -
sacta, wenn sie auch sämmtlich gegründet wären, vom
Freyherrn v. Falkenhaufen doch nicht bewiesen worden wäre,
1.) daß er die v. Falkenhausenschen Exmissions=Sache
nicht in ihrem wahren Lichte vorgetragen, und
2.) bey Verzögerung der Sache eine unreine Absiche
gehabt habe.
Iltens aber erwiedert derselbe auf diese einzelnen Beschuldigungen -
einer unerlaubten Geschenknehmung folgendes:
Das Wildpret und die Früchte, deren sub A, und B.
gedacht worden, hätte zwar der v. Wurster in seiner Abwesenheit -
seiner Frau zugeschickt, und sie wären von dieser
angenommen worden, allein dieß wäre keine unerlaubte Geschenknehmung, -
denn
1.) habe seine Frau sich bey dem Geheimen Regierungs¬Rath -
jetzt Geheimen Finanz=Rath Koch erst Raths
erholt, ob sie diese Geschenke annehmen dürfe, oder
zurückschicken solle, und dieser habe ihr gerathen, diese
Sachen zu behalten, dagegen aber so viel Trinkgeld zu
geben, als das Ueberschickte ungefähr werth seyn möchte.
Der
Oostalsen
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