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Mitbürger zu erleichtern, nicht etwa unter Modificationen -
und Bedingungen nur einigen Befreyungen -
von Abgaben zu entsagen; nein, im rührenden -
Ton eines wahren Landesvaters ladet er seine
Geistlichkeit ein, die Abgaben gleich zu tragen,
und ihren sie davon befreyenden Privilegiis ganz
auf immer zu entsagen, ohne Zusatz, ohne Bedingung. -
Man lese diese Aufforderung Anlage 1.)
und gestehe, daß ein solcher Entschluß von einem
deutschen Bischof noch mehr Bewunderung verdiene, -
als von der zahlreichen Versammlung, welche
nur zehn Tage früher in Versailles einen ähnlichen
faßte.
Zugleich schrieb der Fürst die schon lang gewünschte -
Versammlung der Stände aus, welche
vorzüglich mit Erleichterung des duͤrftigsten und
zahlreichsten Theils seiner Unterthanen sich
beschäftigen sollte. Der Schritt, der so eben geschehen, -
berechtigte jede auch die kühnste Erwartung, -
und alles, was der Fürst noch zum Wohl
seines Volks zu thun sich vorbehielt, konnte nicht
von dem, was er schon gethan hatte, übertroffen
werden.
War das Betragen des Regenten edelmüthig,
so war es nicht minder die Art, wie sein Volk es
aufnahm. So rührend ihm die Vorsorge für Erleichterung -
seiner Lasten seyn, so sehr sie zum lebhaftesten -
Dank auffordern mußte; so vermischte
sich doch auch zugleich mit diesem Dank die Aeufserung, -
daß das Volk noch etwas Theureres und
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ihm
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