thumbs : Proff, Karl: Neue Beytraege zur Befoerderung und Verbesserung der Land- und Forst-Kultur

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Beweiß  zu  liefern,  daß  die  mehrern  Kosten,  welche
die  Abschaffung  der  Brache  veranlaßt,  ersetzet  werden
können,  und  zu  diesem  Zwecke  scheint  mir  die  aufgestellte ¬
  Berechnung  allerdings  hinlänglich.
Uebrigens  habe  ich  absichtlich  den  Betrag  der
sämtlichen  mit  Hülsenfrüchten  und  Futtergewächsen  bestellten ¬
  Felder  blos  im  Nutzen  als  Viehfutter  berechnet, ¬
  und  auf  Stallfütterung  gezählet,  und  hierin
darf  keine  Abänderung  getroffen  werden,  denn  die  berechnete =
  Fruchtbarkeit  der  Felder  hängt  von  der  zureichenden ¬
  Düngererzeugung  ab,  und  ohne  dieselbe  würde =
  diese  Wirthschaft,  so  wie  jede  andere  schmachten.
des  nämlichen  Schlages  entstehe.  Menschen  welche  in
Staatsgesellschaften  wohnen,  haben  ja  die  Leichtigkeit  des
Austausches;  es  muß  daher  kein  Wirth  so  kleinliche  seynalle =
  Jahr  sein  bestimmtes  Bedürfniß  selbst  erzeugen  zu  wollen. =
  Wenn  statt  der  Unterstellung  von  sechszig  Morgen,
ein  Gut  wenigstens  einhundert  zwanzig  Morgen  Ackerland
groß  wäre,  so  könnte  man  mittels  einer  Eintheilung  desselben ¬
  in  zwölf  Schläge  schon  so  ziemlich  die  meisten  Erfordernisse
erzeugen,  etwa  auf  folgende  Art:  1)  Kleee  2)  Waitzen,
5)  Bohnen,  gedüngt  und  behackt,  4)  Roggen,  6)  Rüben,
gedüngt  und  behackt,  6)  Gerste,  7)  Klee,  8)  Haber,  9)
Kartoffeln  oder  Kohl,  doppele  gedungt  und  behackt,  10)
Waitzen,  oder  reihenweis  gepflanzte,  überdüngte  und  behackte ¬
  Rappsaat,  11)  Möhren,  gedünge  und  behackt,
12)
Gerste.  —  Oder  auf  leichterm  nicht  so  guten  Boden:  1)
Gerste,  2)  Klee,  3)  Waitzen,  4)  Rüben,  gedüngt  und  behackt, =
  6)  Gerste,  6)  gedüngte  Wicken,  9)  Roggen,  8)  Klee
9)  Waitzen  in  gedüngte  Stoppeln,  10)  Möhren,  gedünge  und
behackt,  11)  Haber,  12)  Erbsen,  gedüngt  und  behackt.  Inzwischen ¬
  scheint  mir,  daß  wegen  der  statistischen  Verhältnisse =
  der  Gegenden  am  linken  niedern  Rheinufer,  immer
            
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