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sollte; auch kann sich die Feuchtigkeit darinn nicht so
gut, als in einer ziemlich aufgelockerten Krume ers
halten, die Feuchtigkeit in gehörigem Maaße trägt
aber zur Fruchtbarkeit sehr viel bey.
F. 14.
Noch ein paar Worte über den im 5ten
enthaltenen zweyten Grund für die Entbehrlichkeit ¬
der Brache.
Aus dem bisher Gesagten läßt sich nun schon hinlänglich ¬
beurtheilen: in wie weit der Satz richtig
sey, daß die Erde ruhen müsse; dieselbe muß freylich
nicht wie ein Thier rasten, allein es müssen ihr die
Mittel verschafft werden, die durch die anhaltende
Besäung verlohrnen Befrüchtungsstoffe zurück zu erhalten; =
die Erfahrung zeigt es, daß alle grasartigen
oder halmtragenden Früchte, welche nach Reifung des
Saamens abgemacht werden, den Boden erschöpfen
benn die feinen Faserwurzeln faugen die vorzüglichsten
Nahrungsstoffe aus demselben heraus. Je mehlter
cher das Korn ist, se länger solches auf dem Boden
steht, desto größer ist die Masse der Befruchtungsstoffe, ¬
die es wegnimmt, und da just die feine Wurzeln ¬
eine feste Obersläche bilden, wodurch die Luft ihren =
Einfluß nicht behaupten kann, so ist der Bra=