Full text : Proff, Karl: Neue Beytraege zur Befoerderung und Verbesserung der Land- und Forst-Kultur

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Um  nichts  zu  verlangen  übrig  zu  lassen,  und  den
Reitz  jener  Landbewohner,  welche  nicht  sehr  ferne  von
großen  Gemeinden  wohnen,  für  die  Rottungen  reger
zu  machen,  lege  ich  eben  die  fünfte  Tabelle  zum  Beyspiele ¬
  vor:  wie  sich  der  Ertrag  einer  der  vorgelegten
ganz  ähnlichen  Wirthschaft  in  der  Nähe  einer  Stadt  —
wo  man  nur  einigen,  nicht  den  sämtlichen  Dünger
Malter
Hievon  rechne  ich  ab,  wegen  sich  von  Zeit  zu
233845
Zeit  ergebenden  Mißwachses  ein  Fünftheil  mit
gbr
bleibt
655000
Nach  Seite  2  war  das  Bedürfnis
Mn
bliebe  Ueberschuß
welcher  zum  Bierbrauen  und  zum  auswärtigen
Verkauf  benußet  werden  könnte.
Für  die  Hafererzeugung  blieb  übrig  ein
Schlag  oder  64956  112  Morgen,  giebt  im  Ertrag =
  wie  die  Gerste
Broßbe
Hievon  ab  für  Mißwachsjahre  ein  Fünftheil
10392
bleibt  41722
Das  Bebürfniß  war  nach  Seite  277
296960
blieb  Ueberschuß  118762
Diesemnach  müßten  unserm  Herzogthume  statt  des  Getraide=Mangels =
  für  dessen  Verkauf  noch  beträchtliche  Summen
zufliessen,  wenn  der  berechnete  Ertrag  der  Rottungen  hinzu =
  käme.  Da  wir  aber  ferne  von  solchen  Verhältnissen
sind,  obgleich  in  den  bessern  Gegenden  mehrere  Wirthschaften =
  auf  ihrer  Ackersläche  verhältnißmäßig  mehr  Körner  erzielen, =
  so  kann  dieses  als  ein  zusetzlicher  Beweis  gelten:  daß
die  Wechselkultur  für  unser  Land  überhaupt  gewiß  alle
Aufmerksamkeit  verdiene,  und  darum  auch  die  Details  der
gegenwärtigen  Abhandlung,  welche  darüber  einiges  Licht
verbreiten,  für  diejenigen  Wirthe,  welche  sich  mit  den  Rottungen =
  nicht  beschäftigen  wollen=  nicht  ganz  überflüßig  sind.
            
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