Metadaten : Funke, Carl Philipp: Naturgeschichte und Technologie zur Selbstbelehrung für Nichtstudierende

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Insekten.
XVIII.  Die  Sandläufer  machen  sich  im  Larvenstande, ¬
  als  weiße  sechsfüßige  Würmer,  kleine  Erdhöhlen, ¬
  fast  wie  der  Ameisenlöwe,  so  daß  andere  kleine
Insekten  hineinfallen,  und  ihnen  zur  Nahrung  dienen
müssen.  Auch  als  Käfer  wissen  sie  andere,  oft  weit  größere ¬
  Insekten  im  schnellen  Laufe  oder  im  Fluge  zu  erhaschen. ¬

XIX.  Prachtkäfer  (sonst  auch,  wiewohl  mit
Unrecht,  Stinkkäfer)  prächtig  goldgrün,  kupferroth  mit
Gold  punltirt  rc.  Weit  schöner  und  größer,  zum  Theil
über  zwei  Zoll  lang,  sind  die  indianischen,  welche  von
den  dortigen  Frauenzimmern  zum  Kopfschmuck  gebraucht
werden.
XX.  Die  Wasser=  oder  Fischkäfer  leben,  sowohl =
  im  Larven=  als  im  Käferstande,  fast  ganz  allein  auf
dem  Wasser,  theils  von  andern  Insekten,  theils  sogar
von  kleinen  Fischchen.  Ihre  Hinterfüße  sind  zotticht  und
zum  Schwimmen  eingerichtet.  Die  Flügeldecken  sind  zum
Theil  glatt,  zum  Theil  gefurcht  und  haaricht.  —  Einige
Gattungen  sind  größer,  als  Maikäfer.  Eine  von  diesen ¬
  größeren  Gattungen  macht  sich  ein  länglichtes,  mit
brauner  Seide  überzogenes  Nest,  welches  mit  den  darin
eingeschloßnen  Eiern,  gleich  einem  Schiffchen  auf  dem
Wasser,  umherschwimmt,  bis  die  ausgekrochnen  Larven
in  ihr  Element  springen.
XXI.  Die  Laufkäfer  greifen  andere  Insekten  und
sich  selbst  unter  einander  an.  Die  meisten  können  nicht
fliegen,  aber  desto  schneller  laufen;  viele  lassen  beim
Anfassen  einen  ekelhaften  Saft  fließen.  Eine  bei  uns
sehr  häufige  Gattung  mit  gleichsam  vergoldeten  Streifen
und  Punkten  auf  den  Flügeldecken  heißt  der  Goldhahn. ¬
  Fast  noch  häufiger  ist  eine  andere  goldgrüne
Gat=
            
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