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Wirthschaften verwerfen wollte, denn bey jeder muß
der Viehstand mit der Quantität des für den Acker
erforderlichen Düngers in Verhältniß stehen, muß
also auch die Erzeugung der Nahrung für das Vieh
darauf angemessen seyn. Jch will annehmen, es habe =
bey der Dreyfelder=Wirthschaft Jemand wenig
oder gar keine Wiesen gehabt, und sein Vieh im
Sommer mit kümmerlicher Weide im Walde und auf
den Stoppelfeldern, im Winter mit dem Stroh der
gewonnenen Körner genähret, hier würde die Umschaffung ¬
der Rottungsäcker zu Wiesen, um die Er
zeugniß davon theils im Stalle grün, theils als Heu
zu verbrauchen, sich ganz mit seinem alten System
verpaaren.
Ein Anderer soll zwey Fünftheile Wiesen und drey
Fünftheile Ackerländerey haben, und letztere dreyflürig
bauen; sein Viehstand soll nicht hinlänglich seyn um
seine Felder nach Wunsch zu durchdüngen, wenn er
den Aufwachs der Wiesen theils grün verfüttert,
theils zu Heu macht, wozu er doch gezwungen ist,
denn macht er seinen Graswuchs alle zu Heu, so hat
er kein Sommerfutter; verfüttert er es alle grün, so
hat er nicht hinlängliches, nicht gutes Winterfutter;
wenn also der Rottungsunternehmer hier den Rottungsdistrikt ¬
zum Rübenacker nimmt und das Gras
grün verfüttert, so ist sein Gleichgewicht hergestellt,
und wenn er in dem Falle, daß seine Wiesen die Auf=