Metadaten : Proff, Karl: Neue Beytraege zur Befoerderung und Verbesserung der Land- und Forst-Kultur

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sie  ins  gelbliche.  Sie  treibt  am  Ende  April  grasgrüne =
  Blätter,  welche  beynahe  ein  Dreyeck  bilden,
das  unten  gerundet,  und  oben  mit  einer  langen  Spitze =
  versehen  ist.  Die  Flächen  des  Blattes  sind  glatt,
die  obere  ist  glänzend,  die  untere  aber  mit  einer  nach
der  Mitte  zulaufenden  erhabenen  Ader  gezeichnet.
Das  Holz  der  Pappel  ist  weich  und  leicht  bräunlich.
Jhre  Blüthe  kömmt  oft  schon  zu  Ende  März,  immer =
  aber  wenigstens  mit  den  Blättern  hervor,  welches =
  ihr  einen  angenehmen  Geruch  giebt.  Sie  hat
getrennte=Geschlechter  —  alle  Pappelarten  haben  ihre
männlichen  und  weiblichen  Blüthen  jede  auf  verschiedenen =
  Stämmen  —  das  männliche  in  Gestalt  langer
schuppiger  Zäpfchen,  das  weibliche  in  jener  dünner
lockerer  Blumenzäpschen.  Jhre  Saamenkätzchen  sind
mit  Wolle  umgeben,  und  schließen  ein  ganz  kleines
schwarzgrünliches  Korn  ein.  Der  Saamen  ist
nicht  leicht  zu  sammeln,  erreift  und  fällt  im  Junius
ab,  und  hält  sich  nicht  lange.  Die  Saatzeit  der
Pappeln  ist  im  Herbste  und  Frühjahre,  der  Saamen
liegt  im  ersten  Falle  zwanzig,  im  andern  sechs  Wochen
in  der  Erde.  Blos  in  ganz  leeren  Distrikten  pflanzt
man  die  Pappel  durch  den  Saamen  fort,  sonst  wählt
man  Setzlinge  von  vier  Jahren,  welche  man  im
Frühjahre  an  einen  freyen  Ort  hinstellt.  Man  vermehrt =
  sie  auch  durch  die  Wurzelbrut,  welche  beynahe
noch  sicherer  anschlägt.  Die  Schwarz=Pappel  zu
            
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