Metadata : Proff, Karl: Neue Beytraege zur Befoerderung und Verbesserung der Land- und Forst-Kultur

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der  Größe  ihres  verschiedenen  Besitzes.  Es  ist  zweytens =
  bekannt:  daß  das  Stroh  an  und  für  sich  kein
Düngungsmittel  ist,  daß  daher  nicht  die  Vielheit  des
mit  zu  viel  Stroh  vermischten  noch  ungegornen  Düngers, =
  wie  man  ihn  oft  auf  großen  Höfen  findet,  dem
Lande  Vortheil  bringe,  sondern  ein  solcher,  welcher
mit  nicht  mehr  Stroh  als  zum  Vehikel  erforderlich
ist,  versehen,  gehörig  in  Verwesung  übergegangen  ist,
bey  dem  die  animalisch=  und  vegetabilischen  Theilchen,
welche  zur  Düngung  dienen  sollen,  gehörig  gemäßiget =
  sind.  Heidemist  geht  nur  langsam  in  Gährung
über;  mithin  ist  ein  großer  Unterschied  zwischem  dem
Falle,  wo  das  Stroh  nach  dem  Ackerbestand  und
dem  Düngerbedürfniß  gehörig  vertheilet  ist,  und  jenem, =
  wo  es  ganz  ohne  Verhältniß  einzelnen  Wirthschaften =
  zu  Theil  wird,  so,  daß  es  bey  diesen,  wegen
des  Ueberflusses  nicht  gehörig  faule,  und  die  anderen
sich  statt  desselben,  mit  schwer  verwesendem  Heidekraut =
  begnügen  müssen.  Geht  man  endlich  die  großen =
  Wirthschaften  durch,  so  wird  man  finden:  daß
diese  verhältnißmäßig  weit  weniger  Vieh  besitzen,  als
jene  mittler  Art,  daß  sie  also  auch  eher  wie  diese  ohne =
  Zehnt=  oder  angekauftes  Stroh  auskommen  können; =
  ihr  größerer  Ackerbesitz  gestattet  ihnen  ohnehin
die  Bequemlichkeit,  hinlängliche  Futterkräuter  für  den
Viehstand  anzubauen,  des  Strohes  zur  Fütterung
beynahe  zu  entbehren,  und  solches  vorzüglich  zur
            
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