Vom Römischen Privatrecht.
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besorgt hat. Man hat diese einzelnen Ausgaben nachher in
einem gleichen Format zusammen nachgedruckt, und so entstand ¬
a) das Corpus iuris ad exemplar Gregorii HALOANDRI, ¬
qua licuit fide, castigatum. Parisiis apud
Carolam Guillardam. 1540. XI. Volumina in 8. und
b) die libri iuris civilis ex editione Gregorii HALOANDRI, ¬
quod eius heri potuit, repraesentati. Basiliae ¬
per Thomam GUARINUM 1570. in folio. Brenkman**) ¬
sagt, diese letztere Ausgabe bestehe aus drey Bänden. =
Allein man kann eher sagen aus vier Theilen. Denn
die Institutionen, welche auf die Novellen folgen, (diese
Ordnung ist wenigstens in der Vorrede des Editors angegeben) =
haben einen eigenen Titel, und machen in meiner Ausgabe ¬
einen besondern Theil dieses Corpus iuris aus. Den
Schluß in dieser Ausgabe macht ein Anhang unter dem Titel:
Chronologia magistratuum reipublicae Romange, id
est, annorum iain inde ab eiectis Regibus usque ad
IIII. Dn. lustiniani et Paulini Consulatum per Coss.
Romanos et Olympiadas brevis et dilucida digestio; ¬
cui accessere iuris civ. variae lectiones ex diversis ¬
authoribus desumtae, quae vice commentarii
esse possunt. Diese variae lectiones gehen nur auf die
Pandecten und Jnstitutionen, und sind Lesearten und erläuternde =
Anmerkungen meist aus des Budäus und Alclats
Schriften. Von den Verdiensten des Haloanders ist übrigens =
schon oben bey den einzelnen Theilen des Corpus
iuris civ. gehandelt worden. In Ansehung der Institutionen ¬
bemerke ich nur noch hier, daß sie die erste nicht
glossirte Ausgabe sind. Contius macht zwar dem Haloander ¬
in Ansehung derselben den Vorwurf, er habe
temne Manuscripte gebraucht, sondern contra vétustatis
fidem