Volltext : Proff, Karl: Neue Beytraege zur Befoerderung und Verbesserung der Land- und Forst-Kultur

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geringem  Werthe  erzeugen,  welche  weder  große  Auslagen, =
  noch  anhaltende  lange  Arbeit  erfordern,  und
wovon  die  Erndte  sich  nicht  lange  erwarten  läßt;
allein  diese  Menschen,  diese  Produkte,  die  Erde  auf
der  sie  erzeugt  werden,  sind  für  den  Staat  gar  nichts.
Um  von  dem  Lande  eine  Revenüe  zu  beziehen,  ist  es
nothwendig,  daß  seine  Bearbeitung  einen  reinen  E
trag  über  den  Tagelohn  abwerfe,  welcher  den  Arbeitern ¬
  gezahlet  worden  ist;  denn  dieser  reine  Ertrag  ist
es,  der  die  übrigen  Menschenklassen  leben  macht.
Von  armen  Menschen,  welche  die  Erde  mit  ihren
Armen  oder  andern  unhinlänglichen  Mitteln  bearbeiten, ¬
  ist  dieses  nicht  zu  erwarten,  denn  sie  können  nur
die  Bedürfnisse  für  sich  selbst  hervorbringen,  und  müssen =
  auf  den  Bau  des  Getraides  Verzicht  leisten,  welcher ¬
  zu  viel  Zeit,  zu  viel  Arbeit,  zu  viel  Auslage  erfordert, ¬
  um  von  Menschen  ausgeführet  zu  werden,
welche  kein  Vermögen  haben,  und  welche  in  die  Nothwendigkoit =
  gesetzt  sind,  mit  der  bloßen  Arbeit  ihrer
Hände  ihre  Nahrung  aus  der  Erde  zu  ziehen.  Der
Ackerbau  muß  daher  nicht  armen  Bauern  anvertraut
werden.  Die  Thiere  sind  es,  die  arbeiten  und  die
Felder  fruchtbar  machen  sollen.  Die  Konsummation,
der  Absatz,  die  Leichtigkeit  und  Freyheit  des  innern
und  äussern  Handels  sind  es,  welche  den  Verkaufswerth ¬
  bestimmen,  welcher  das  Einkommen  ausmacht.
Reichen  Bauern  muß  daher  das  Unternehmen  des
            
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