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geärndtete Körnersaaten von einem Acker zu nehmen. —
Ferner da eben die genannten Oekonomen auf demjenigen =
Theile ihrer Aecker, auf dem sie Sommerfrucht,
Gemüsearten und Klee gebauet, wirklich ohne es zu
wissen, oder doch ohne ihrer Kulturart den Namen
zu geben, Wechselwirthschaft geführet haben, so müssen =
sie auch gestehen: daß dieselbe im Ganzen ausführbar =
ist. Der Hauptanstand bleibt also bey der
etwaigen Nothwendigkeit der Brache und der Frage
stehen, wo der sämtliche Dünger, der zu einem solchen =
Verfahren nöthig ist, hergenommen werden solle?
Ich habe in der ersten Abhandlung bewiesen: daß
man der Brache entbehren, oder richtiger gesagt, dieselbe ¬
durch den Fruchtwechsel und das Behacken der
Aecker ersetzen könne; ich habe daselbst schon ferner
dargethan: daß diese Wirthschaft dadurch, daß sie mit
Futtergewächsen und Körnerfrüchten abwechselt, Nahrung ¬
für das Vieh, mithin auch die Gelegenheit zur
Erzeugung des Düngers an die Hand gebe; ich will
mich also der Kürze halber darauf beziehen.
Bey der Einrichtung der Ackerschläge muß sich
jeder Landwirth vorab fragen: wie viel Dünger er
zur gehörigen Durchdüngung seines Ackers, um denselben =
beständig besäet zu haben, bedürfe; hat er sich
diese Frage beantwortet, dann bestimmt die Berechnung, ¬
mit welcher Viehanzahl er diesen bedürfenden
Dünger erzeugen kann, den Viehstand, und für die=