von der exceptivischen Nothdurft. 131
diesem Vertrage eine Einrede begründen g).
Sonst kann niemand eine Einrede, die eigentlich =
einen Dritten angehet, Texceptio de iure
tertii) entgegen setzen 7). Nur wenn beide
für eine Person gehalten werden, so ist die
Einrede rechtsbeständig; z. B. wenn dem Erben =
aus der Person des Erblassers, dem Cessionarius =
eine den Cedenten angehende Einrede
entgegen gesetzet wird rr). Wem aber eine
Klage zustehet, dem wird noch vielmehr eine
Einrede aus diesem Grunde gestattet s), welches =
auch heut zu Tage bey Verträgen anwendbar =
ist, anders als bey den Römern 4).
V) Alle Einreden sind wie Klagen anzusehen v).
und es wird daher bey dem Vortrage einer
jeden Einrede ein hinreichender Grund, eine
deutliche vollständige Geschichte, wie bey den
Klagen erfordert. Der Kläger muß eben so
unumwunden und vollständig darauf antworten,
wie
—
q) L. 21. §. fin. L. 25. §. 2. L. 26. D. de pact.
(II. 14) L. 76. §. 1. D. de contrah. emt.
vend. (XVIII. 1.) L. 6. D. de hered. I. act.
vend. (XVIII. 4.) L. 12. C. de n. n. p. (IV. 30.)
c. 46. de. R. I. in 6.
r) L. 3. C, res int. al. acta (VII. 60.)
rr) HOMMEL Rhapsod. obs. 121. BERGER Oec.
Iur. Lib. 3. tit. 5. §. 5. 10.
5) L 1. §. 4. D. de superf. (XLIII. 18.) L. 156.
§. 1. de R. I. c. 71. de R. I. in 6.
4) L, 7. §. 4. D. de pactis (Il. 14.)
u) L. I. D. de except.
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