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ein neues Kleidungsstück, z. B. Rock, Mantel, Hut
oder andere angezogen, ohne es zuerst der heiligen
Jungfrau zu weihen, indem ich sie bat, nicht zu
gestatten, daß ich, so lange diese Kleidung von mir
benützt würde, das Unglück hätte ihren göttlichen
Sohn zu beleidigen."
Als der heil. Benedictus noch sehr jung war,
verbrachte er stundenlang im Gebete mit Maria.
Eine der gewöhnlichsten Uebungen des heil. Franziscus -
Xaverius bestand darin, die Nacht im Gebete
mit Maria, der Königin des Himmels, zu verbringen. -
— Der berühmte Dominicaner Johannes Tauler, -
machte sie zum Gegenstand seiner täglichen Betrachtung -
und rieth auch Anderen an, seinem Beispiele -
zu folgen. Im siebenzehnten Jahrhundert
hatten, wie wir in der Geschichte Ollier's lesen,
viele Personen die Gewohnheit zu Ehren Maria's,
in Vereinigung mit ihr die heil. Communion zu
empfangen. — Sehen wir nicht viele fromme Maria
liebende und ihr treu dienende Arbeiterinnen, die
auf ihrem Arbeitstisch ein Bild Maria's haben
und beim. Glockenschlag ein Ave Maria zu ihr
beten? Sehen wir nicht viele fromme Dienstmägde,
die vor und nach jedem Geschäft, welches ihre Pflichten -
ihr auferlegen, einen zärtlichen Blick auf das
Bild der heiligen Jungfrau werfen, oder falls
keines vorhanden, doch innerlich ihr Herz zum
Himmel erheben und ihre heilige Mutter begrüßen.
In der Jugend arbeitete der Pfarrer von Ars
öfters in den Weinbergen; da pflegte er denn einige
Schritte von dem Orte, wo er arbeitete, einen
Stock, an welchem ein Bild der heiligen Jung¬
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