Das westliche Weltmeer.
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südlichen Richtung fortgeht. In dieser Strecke hat sie
mehrere Baye und Häfen, worunter wir den Hungerhafen ¬
(Port Famine) bemerken, welcher sich auf der
Westseite befindet, und eine schöne Bay bildet, in welcher ¬
viele Schiffe geräumig und sicher vor Anker liegen
können. Von dieser südlichen Richtung beugt die Straße
nun wieder nach Westen, bildet von beiden Seiten eine
Menge Sunde und Baye, von welchen die Cap Gallantsbay ¬
angemerkt zu werden verdient, in welche man
sicher einläuft, und worin sich eine Lagune befindet, die
so groß und sicher ist, daß darin eite ganze Flotte vor
Anker liegen kann; das Wasser ist durchgängig vier Klafter =
tief, und der Grund besteht aus weichem Schlamme. =
Fast gegen ihr über befindet sich die noch wenig
bekannte Straße Intouzelt. Von nun an verenget sich
die Magellanische Meerenge etwas, und geht in dem so
genannten königlichen, krummen und langen Reviere
westlich fort. Die nördliche Küste hat mehrere beträchtliche ¬
Einschnitte, unter welchen der Hieronymussund
und der damit in Verbindung stehende Indianische Sund
die grösten sind. Das südliche Land ist in lauter größere =
und kleinere Inseln zerrissen, zwischen welchen sich
eine Menge von Sunden befinden, von denen der St.
Barbarasund, Wallfischsund, Channelsund, St. Johannessund =
die beträchtlichsten sind. Von dem Ende des
langen Reviers, dehnt sich die Straße allmählig aus,
indem sie in einer ziemlich nordwestlichen Richtung bis
zu ihrem Ausgange fortläuft. Auch hier hat sie auf beiden ¬
Seiten Sunde und Baye aufzuweisen, als die
Uprigtbay, den St. Isidorssund, den Berkleisund, die
Xualtequabay u. a. m. Das Cap Victory macht nördlich ¬
die äußerste Endspitze der Meerenge aus
9 Charte der Magellanischen Straße von Oimeditto, 1769 ans Licht
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