Full text : Otto, Johann Friedrich Wilhelm: System einer allgemeinen Hydrographie des Erdbodens

638

Fünfte  Abth.  Vierter  Abschnitt.
zwölf  Klafter  tief.  Alle  drei  sind  geräumig,  ohne  Sandbänke, ¬
  daher  sie  einen  der  schönsten  und  sichersten  Hafen
in  ganz  Nordamerika  bilden.  Aus  der  letztern  leitet
der  sehr  schmale  und  fahrbare  Kanal,  Pocassetfluß  genannt, ¬
  in  die  Mount=Hopebay,  welche  vier  bis  fünf,
und  die  Providencebay,  welche  nur  drei  Klafter  tief  ist.
Die  Bristolbay  ist  nur  eine  kleine  Bucht.
Die  Newhavenbay.  Ein  geräumiger  Hafen  an  der
Stadt  dieses  Namens,  bei  welcher  sich  eine  Untiefe  befindet, ¬
  die  sich  wohl  eine  Engl.  Meile  in  denselben
hinein  erstreckt.  Weiterhin  hat  die  Bay  viertehalb  Faden ¬
  bei  der  Ebbe,  und  bei  gewöhnlicher  Fluth  nur  zwei
Fuß  höheres  Wasser.  Der  Ankergrund  ist  gut,  und  die
Länge  der  Bay  beträgt  etwa  dreiviertel  geographische
Meilen.
Der  Hafen  von  New  London  —  eigentlich  die
T.
weire  Mündung  der  Thames  —  ist  einer  der  besten  in
Nordamerika.  Vom  Eingange  bis  zur  Stadt,  welche  an
seinem  westlichen  Ufer  liegt,  ist  er  meist  drei  Engl.  Meilen ¬
  lang,  und  immer  wenigstens  drei  Viertelmeilen  breit.
Er  hält  durchgehends  fünf  bis  sechs  Klafter  tiefes  Wasser ¬
  einen  reinen  Ankergrund,  und  ist  für  große  Schiffe
sicher  und  bequem.  Eine  verborgene  Klippe  ist  leicht  zu
vermeiden.
Der  Long=Islands=Sund.  Er  scheidet  die  NeuU. ¬

yorksche  Insel  gleiches  Namens  von  Connecticut,  und
ist  an  der  Küste  des  letztern  Staats  minder  tief,  als  an
der  jenseitigen.  Die  Fluth  steigt  darin  sechs  bis  acht
Fuß.  Er  heißt  bei  den  Schiffern  der  Teufelsgürtel  (the
devils  belt),  verengt  sich  in  Westen  zwischen  den  Neuyorkschen ¬
  Küsten  immer  mehr,  und  hängt,  mittelst  des
Höllenthores  (Hellgate)  mit  dem  Ostflusse  zusammen.
Dieser  Paß  wird  durch  den  Zusammenstoß  der  Ebben
und  Fluthen  des  Sundes  und  des  Ostflusses,  welche  hier
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer