Fünfte Abth. Vierter Abschnitt.
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starrt, dem Glanze des Mondes und der am reinen Himmel ¬
funkelnden Sterne weicht.
Ob nun der nördliche Ocean, in seinem Mittelpunkte
ganz offen, oder mit immerwährendem Eise belegt, oder gar
noch mit einem unbekannten Lande ausgefüllt sey, bleibt
künftigen Seefahrern zu entdecken übrig. Als Cook durch
die Behringsstraße gegen Norden schiffte, kam er bis zum
Eiscap im 70 Gr. 29 Min. N. Br. *).
Das Eismeer hat, nach den Berichten der Seefahrer,
gegen die übrigen Theile des Weltmeeres meistens nur flaches
Wasser. Die Winde auf demselben sind veränderlich, jedoch
die Ostwinde die herrschenden, und unter diesen die nordund ¬
süd=östlichen.
Eine sehr gewöhnliche Erscheinung auf diesem Meere
ist das Treibholz. Ellis beschreibt dasselbe als Stücke Bauholz ¬
von ansehnlicher Größe, und glaubt, daß, weil Egedeauf ¬
Grönland Birken, Ulmen und andere Holzarten, von
mehr als achtzehen Fuß lang und Armsdick gesehen, solches
daher kommen müsse. Da die östliche Küste von Grönland
kälter ist als die westliche, so vermuthet er, daß die Größe
des Holzes auf dieser, so wie auf der Norwegischen, noch
beträchtlicher seyn müsse. Allein des Holzes, welches in
Grönland, und auf dem noch wärmern Islande wächst, ist
so wenig, daß, wenn es auch zehen Jahre hindurch so viel
davon abgeben sollte, als man da herum treiben sieht, der
Vorrath längst erschöpft seyn müste Hiezu kommt noch,
daß das Holz nie so nah am Meere wächst, daß es vom
1) Geschichte der Reisen, die seit Cook, an der Nordwest= und NordostKüste ¬
von Amerika, und in dem nördlichen Amerika selbst, von Meares, ¬
Dixon, Portiok, Coxe, Long u. a. unternommen worden.
a. d. Engl. von G. Forster. 3 Band. Berlin 1791. 4. S. 14. fl.
Bechreitung und Naturgeschchre von Girbnland. a. d. Dänsch. vos
Krünigz. Berlin 1763. 8.