Volltext : Kuntze, Johannes Emil: ¬Die Obligation und die Singularsuccession des römischen und heutigen Rechtes

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Berichtigungen  und  Zusätze.
Z.  7.  v.  o.  ist  das  Wort  „endlich"  in  Wegfall  zu  bringen.
S.  69.
Z.  9.  v.  o.  ist  nach  dem  Worte  „obligatio"  hinzuzufügen:  „und  wie  oft
endlich  die  Ausdrücke:  proprietatem  oder  dominium  (statt  rem)  vindicare ¬
  (vergl.  z.  B.  l.  16.  §.  5.-D.  de  pignor.  20,  1.,  l.  8.  §.  1.  2.
D.  de  lib.  caus.  40,  12.)  gebraucht  ist  (s.  Böcking,  Pandekt.  Buch  II
§.  133.  S.  4.).
71.  Anm.  5.  ist  beizufügen:  „und  l.  177.  §.  1.  D.  de  R.  J.  (jus  dominiumve).
79.  Anm.  1.  ist  statt:  §.  97.  zu  lesen:  §.  98.
=  90.  Z.  10.  (des  Textes)  von  unten  ist  statt:  „lässt  sich  immer"  zu  lesen:  „lässt
sich  nicht  immer".
-  90.  Anm.  11.  ist  statt:  §.  93.  zu  lesen:  §.  94.
-  91.  Z.  9.  v.  u.  ist  das  „und"  (vor  „Mannigfaltigkeit“)  in  Wegfall  zu  bringen.
=  96.  Z.  13.  v.  o.  ist  statt  „jene  (Gefahren“)  zu  lesen:  „diese".
-  144.  Z.  10  v.  u.  ist  nach  den  Worten:  „gewöhnt  haben"  einzuschalten:  „(vergl.
unten  §.  88.)".
=  241.  Z.  11.  v.  o.  ist  statt:  „de  V.  O.  (45,  1.);  Pomponius  und  Paulus
(in  1.  91.  §.  5.  D.  eod.)  —,  nennen“  zu  lesen:  „de  V.  O.  (45,1.)  —;
Pomponius  und  Paulus  (in  l.  91.  §.  5.  D.  eod.)  nennen“.
=  291.  Z.  1.  v.  o.  ist  nach  „unten"  einzuschalten:  „(s.  §.  90.)".
*  299.
Als  Nachtrag  zu  der  in  der  Anm.  gegebenen  Ausführung  kann  die  Hinweisung
auf  den  geläufigen  Gegensatz  der  naturalis  (vergl.  1.  5.  D.  de  usurpat.
41,  3.)  und  civilis  (z.  B.  durch  Hinwegfall  der  Eigenthumsfähigkeit  oder
—  nach  Can.  R.  —  der  bona  fides)  usurpatio  dienen.  Was  ich  in
dieser  Ausführung  als  „rein  juristischen  Akt"  (im  Gegensatz  einer  „natürlichen ¬
  Thatsache")  bezeichnet  habe,  das  wird  von  Cicero,  Topic.
V,  27.  so  ausgedrückt:  „quarum  rerum  nullum  subest  quasi  corpus.
-  331.  Anm.  2.  ist  hinzuzufügen:  „Vergl.  Seuffert's  Archiv.  Bd.  8.  (1855)  S.  387.
-  391.  Z.  10.  v.  u.  ist  statt:  „Unersetzbarkeit"  zu  lesen:  „Uuverjährbarkeit."
Ein  Schema  für  die  gesammte  Rechts-  und  Staatsdogmatik.
Einleitung:  Die  Familie  als  Ausgangspunkt  und  Urschooß  (Chresmos)  aller
sozialpolitischen  Gestaltungen.  I.  Die  Gemeindesphäre  (hellenische  und  altitalische,
urchristliche  und  mittelalterliche);  Lehnswesen:  der  Stamm,  der  Unterbau  des  politischen
Tempels,  das  Epos.  II.  Die  Privat=  oder  Vermögenssphäre:  die  Blätterkrone,
das  Säulenwerk,  die  Lyrik.  A.  Realrecht.  1.  Eigenthum.  2.  freie  oder  individuelle
Servitut.  3.  gebundene  oder  Prädialservitut.  4.  Hypothek.  B.  Obligationen  recht:
1.  einfache  Obligat.:  a.  einseitige  (aus  Vertrag,  einseit.  Rechtsgeschäft.  Delikt  u.  s.  w.).
b.  gegenseitige.  c.  Gesellschaftsoblig.  d.  alternative.  2.  Ertensive  oder  zusammengesetzte
Obl.=Weisen:  a.  einfache  Korrealobligat.  b.  accessorische  oder  dienende  Obl.  3.  Obligatorische =
  Rebengestaltungen  (s.  S.  363.  Anm.  1.  B.).  4.  Symbolistische  oder  literale
Obligationsgebilde:  a.  einfache  Schriftobligation  (Wechsel  „ohne  Ordre“).  d.  Jnhaberpapier ¬
  (freies  Handelspapier).  c.  Ordrepapier  (gebundenes  Handelspapier).  d.  Blankogiro. ¬
  C.  Kollektivrecht:  Emphyteuse,  Superfizies,  Leibzucht,  (potestas)  Erbfolge.
D.  Idealrecht.  —Anhang:  Das  Familien=Vermögensrecht  (d.  h.  Einfluß  ehelicher  und
verwandtschaftlicher  Verhältnisse  auf  die  Vermögenssphären  Lebender).  —  III.  Staatssphäre ¬
  (Senatus,  Comitia,  Magistratus):  die  Blüthe,  der  Fries  des  Tempels,  das
Drama.  IV.  Reichs=  und  Königssphäre  (Lehns=  und  Ordenswesen!):  die  Frucht,
das  Giebelfeld,  der  Hymmos.
            
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