Erste Abth. Das Wasser überhaupt.
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Böden, sobald das Wasser zur Ruhe kommt. Da solche
Wasser mit ungleichartigen oder ungleich dichteren Materien
in Verbindung treten, so werden die Lichtstrahlen daran auf
verschiedene Weise gebrochen, und sie erscheinen daher mehrentheils ¬
trübe. Ganz anders verhält es sich mit der Auflösung. ¬
Hierdurch entsteht eine unter sich durchaus gleichartige ¬
Masse: daher sie jederzeit klar und durchsichtig sind.
Die dem Wasser beigemischten fremden Substanzen, haben ¬
entweder eine organische oder mineralische Natur, oder
es sind Luft= und Gasarten. Die organischen Stoffe sind
in ganz hellen und durchsichtigen Wassern auf das feinste
zertheilt, weder durch den Geschmack noch durch den Geruch ¬
im mindesten bemerkbar. Sie gehen, wenn das Wasser
auch durch zehen und mehrere Lagen Tuchs geseihet wird,
mit durch, und sondern sich aus den geseiheten Wassern in
eben der Menge ab, als aus den ungeseiheten. Sie sind
darin vollkommen aufgelöset, und am gemeinsten in Regenwasser, ¬
besonders dem, welches bei einem Gewitter fällt,
wie auch in Wassern, welche der Luft ausgesetzt sind, häufiger ¬
als in anderen. Unstreitig erhält das Wasser diese Materien ¬
aus der Atmosphäre. Alle organische Körper dünsten
sehr stark aus, und der Luftkreis empfängt von ihnen beständig, ¬
mit den Wassertheilchen, auch zugleich eine große Menge
thierischer und Pflanzenstoffe, welche die Luft verschluckt und
auf das feinste zertheilt. Diese Materien führt nun die Luft
dem Wasser zu, welche es berührt und es vermischt sich damit. ¬
Sie machen eigentlich die Nahrung der Pflanzen aus,
und ihnen muß es zugeschrieben werden, daß das Wasser
fault: denn nur allein organische Stoffe sind der Fäulniß
unterworfen.
Wenn das Wasser anfängt zu faulen, wird es erst
trübe. Die organischen Substanzen sondern sich zum Theil
davon ab, häufen sich zusammen und bilden allerlei pflanzenähnliche ¬
Massen, welche oft bei großer Wärme durch die