Erste Abth. Das Wasser überhaupt.
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die atmosphärischen Wasser, als die reinsten, nehmlich Regen, ¬
Thau, Hagel, Schnee, enthalten noch immer etwas
davon. Auf ihnen folgen die unschmackhaften Quell= und
Brunnenwasser, und zwar die weichen mehr, als die harten.
Sie führen insgesamt Gipserden bei sich, deren Verbindung
mehrentheils durch das kohlensaure Gas bewirkt wird, oder
zwischen einer Vermengung und Auflösung das Mittel
hält.
Die Fluß= und stehenden Wasser sind insgemein schon sichtbar =
voller Unreinigkeiten. Die reinsten Quell= und Flußwasser ¬
sind diejenigen, welche über Sand, Sandstein und
Kiesel laufen, weil diese sich von dem Wasser am wenigsten
angreifen lassen, und dieses vielmehr seine erdigen u. a.
Stoffe an sie ablegt, und sich dadurch von ihnen reinigt.
Das Wasser läßt sich aber aus allen fremden Verbindungen
scheiden, und man findet es alsdann, wenn es hinlänglich
gereinigt ist, in seiner ursprünglichen Beschaffenheit wieder,
ohne dadurch in seinen wesentlichen Eigenschaften die minde
ste Veränderung erlitten zu haben. Dies geschieht durch die
Destillation. Auf diesem Wege kann man sich allein ein
reines Wasser verschaffen. Weil das Wasser flüchtig ist, so
geht es in Dämpfen über, und die Salze, Erden, Metalle
als feuerbeständige Körper bleiben zurück, nur muß das Wasser ¬
in solchen Gefäßen über destillirt werden, welche nicht
selbst dazu beitragen, es zu verunreinigen.
Die dem Wasser beigemischten fremdartigen Stoffe sind
mit demselben auf zweierlei Art verbunden, entweder auf
eine mechanische oder chemische Weise; im letztern Falle durch
die Auflösung.
Diejenigen Stoffe, welche mit dem Wasser mechanisch
verbunden sind, erhalten sich darin, ob sie gleich specisisch
schwerer sind, durch ihre feine Zertheilung in der Höhe.
Wenn die Aufwühlung und Bewegung des Wassers die Verbindung ¬
veranlaßt hat, so senken sich die fremden Theile,
sich selbst überlassen, durch ihr eigenthümliches Gewicht zu