Erste Abth. Das Wasser überhaupt.
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im Umfange und 35 Pfund am Gewicht im Meerwasser im
Schwimmen nicht bis zur Hälfte eintauchen kann, weil
ein halber Kubikfuß dieses Wassers mehr wiegt als 35 Pfd.
Daher muß man stark beladene Schiffe, wenn sie aus dem
Meere in das süße Wasser der Flüsse gehen, etwas erleichtern, ¬
weil sie sonst zu tief einsinken würden: dagegen kann
man den Schiffen, welche auf den Flüssen schon ihre völlige
Ladung haben, noch etwas zugeben, wenn sie sich hernach
im Meere befinden.
Auch eigenthümlich schwerere Körper können auf dem
Wasser schwimmen, wenn sie entweder stark ausgehölt, oder
mit leichteren Körpern verbunden sind. So schwimmt ein
Kahn von Blech; so schwimmen Steine und Eisen auf hölzernen ¬
Flössen; so verhindern die Scaphander oder die
Schwimmgürtel und Schwimmkleider, die mit Kork ausgestopft, ¬
oder mit luftvollen Blasen versehen sind, daß Menschen ¬
im Wasser nicht untersinken. Wenn Schiffe auf dem
Boden des Meeres im Sande oder Schlamme festsitzen; so
kann man sie oft dadurch wieder flott machen, daß man zur
Zeit der Ebbe leere und dicht verschlossene Kasten an ihnen
befestigt. Diese werden nun, wenn sie groß genung sind,
zur Zeit der Fluth mit solcher Gewalt von dem Wasser in
die Höhe getrieben, daß sich das ganze Schiff dadurch zugleich ¬
mit erhebt.
Das Wasser, wenn es steht, drückt mit seinem ganzen
Gewicht; bei dem fließenden hingegen wird ein Theil des
Drucks auf die Bewegung verwendet, und er ist also schwächer. ¬
Es muß folglich, unter gleichen Umständen, das fliessende ¬
Wasser höher stehen, als das ruhende, und jenes ist
so zu betrachten, als ob es ruhete, aber zugleich eigenthümlich ¬
leichter wäre.
Das Wasser wird in der Natur nie ganz rein angetroffen, ¬
sondern es erscheint mit mancherlei fremdartigen Theilen ¬
bald mehr, bald weniger vermischt und beladen. Selbst