Erste Abth. Das Wasser überhaupt.
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ser ein so ansehnlicher Theil seines Gewichts verloren geht.
Diesen Verlust wird man sehr deutlich gewahr, wenn man
einen Eimer mit Wasser aus einem Brunnen in die Höhe
zieht: denn er läßt sich leicht ziehen, so lange er noch im
Wasser ist, so bald er aber über das Wasser herauf kommt,
wird er auf einmal viel schwerer. So kann man einen
Menschen, da bei ihm der Ueberschuß der eigenthümlichen
Schwere über das eigenthümliche Gewicht des Wassers sehr
gering ist, mit einer sehr kleinen Kraft, über das Wasser
heraus ziehen, wenn man ihn z. B. bei den Haaren ergreift.
Leichtere Körper werden, wenn man sie mit Gewalt unter ¬
das Wasser taucht, in die Höhe gehoben und genöthigt
auf demselben zu schwimmen: aber indem sie schwimmen,
bleiben sie dennoch zum Theil unter dem Wasser. Denn sobald ¬
sie so hoch gestiegen sind, daß das Wasser, welches ihr
unterer Theil aus seiner Stelle vertreibt, so viel wiegt als
sie selbst; so können sie nicht weiter gehoben werden, sondern
bleiben in Ruhe. Man tauche einen Körper von einem
Kubikfuß im Umfange, und von 35 Pariser Pfund am Gewicht ¬
in stehendem Wasser ganz unter, so wird er mit einer
Kraft von 70 Pfund gehoben: da ihn aber zugleich sein eigenes ¬
Gewicht mit der Hälfte dieser Kraft niederdrückt; so
steigt er, wenn man ihn losläßt, mit 35 Pfund Kraft auf.
Sobald er aber über die Oberfläche des Wassers hervorragt,
wird diese Kraft immer kleiner. Ist er endlich halb außer
dem Wasser, so daß er nur einen halben Kubikfuß Raum
in demselben einnimmt, so ist seine hebende Kraft nur 35
Pfund groß. Da nun der Körper auch so viel wiegt, so
kann er nicht weiter steigen.
Leichte Körper, indem sie schwimmen, tauchen in den
Flüssigkeiten desto tiefer ein, je eigenthümlich leichter diese
sind: denn um desto größer wird der Raum, welchen die
flüssige Materie einnimmt, die eben soviel wiegt als sie.
Hieraus folgt, daß sich jener Körper von einem Kubikfuß