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wenn demselben der Friede fehlt. Nun ist aber gerade -
das gemeinschaftliche Gebet sehr geeignet, dieses
kostbare Gut zu bewahren.
In einer Familie, in der man nach altem christlichen -
Gebrauche noch gemeinschaftlich betet, wohnt
der göttliche Heiland mit seiner Liebe und seinem
Gnadenbeistand. Er hat dies selbst verheißen mit
den Worten: „Wo zwei oder drei in meinem
Namen versammelt sind, da bin ich mitten
unter ihnen" (Matth. 18, 20). Der göttliche
Heiland aber ist ein Gott des Friedens. Schon bei
seiner Geburt hat er sich als Friedensfürst der Welt
verkündigen lassen. Seinen Jüngern und uns Allen
hat er kaum etwas Anderes so sehr an's Herz gelegt als
die Bewahrung der Liebe und des Friedens. „Daran -
soll man erkennen, daß ihr meine
Jünger seid, wenn ihr einander liebet"
(Joh. 13, 35). Wenn der Heiland, der göttliche
Friedensfürst, in einer Familie wohnt, wird er die
Herzen einigen, wird das natürliche Band der Liebe,
das die Glieder derselben umschlingt, bewahren, es
heiligen und fester schlingen; er wird Gedanken des
Friedens in die einzelnen Seelen hineinlegen und jene
Tugenden lehren, die zur Erhaltung des Friedens
so nothwendig sind, nämlich Sanftmuth, Geduld,
Nachgiebigkeit und Zuvorkommenheit.
Aber auch abgesehen von dieser
Wirkung der
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Soasenerone
Erzbischöfliche Die
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