Contents : Matthias <von Bremscheid>: ¬Die christliche Familie

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wenn  demselben  der  Friede  fehlt.  Nun  ist  aber  gerade -
  das  gemeinschaftliche  Gebet  sehr  geeignet,  dieses
kostbare  Gut  zu  bewahren.
In  einer  Familie,  in  der  man  nach  altem  christlichen -
  Gebrauche  noch  gemeinschaftlich  betet,  wohnt
der  göttliche  Heiland  mit  seiner  Liebe  und  seinem
Gnadenbeistand.  Er  hat  dies  selbst  verheißen  mit
den  Worten:  „Wo  zwei  oder  drei  in  meinem
Namen  versammelt  sind,  da  bin  ich  mitten
unter  ihnen"  (Matth.  18,  20).  Der  göttliche
Heiland  aber  ist  ein  Gott  des  Friedens.  Schon  bei
seiner  Geburt  hat  er  sich  als  Friedensfürst  der  Welt
verkündigen  lassen.  Seinen  Jüngern  und  uns  Allen
hat  er  kaum  etwas  Anderes  so  sehr  an's  Herz  gelegt  als
die  Bewahrung  der  Liebe  und  des  Friedens.  „Daran -
  soll  man  erkennen,  daß  ihr  meine
Jünger  seid,  wenn  ihr  einander  liebet"
(Joh.  13,  35).  Wenn  der  Heiland,  der  göttliche
Friedensfürst,  in  einer  Familie  wohnt,  wird  er  die
Herzen  einigen,  wird  das  natürliche  Band  der  Liebe,
das  die  Glieder  derselben  umschlingt,  bewahren,  es
heiligen  und  fester  schlingen;  er  wird  Gedanken  des
Friedens  in  die  einzelnen  Seelen  hineinlegen  und  jene
Tugenden  lehren,  die  zur  Erhaltung  des  Friedens
so  nothwendig  sind,  nämlich  Sanftmuth,  Geduld,
Nachgiebigkeit  und  Zuvorkommenheit.
Aber  auch  abgesehen  von  dieser
Wirkung  der
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Soasenerone
Erzbischöfliche  Die
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