Temperatur des Meerwassers.
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wenn sie sich noch unter dem Horizonte befänden. Denis 1),
indem er von dem Eise spricht, welches alle Sommer von
Norden aus bis an die Neufoundlandschen Bänke gelangt,
sagt, daß es darunter Massen gebe, welche die Höhe der
grösten Thürme erreichten; daß sie in einer Entfernung von
funfzehn bis achtzehen Französischen Meilen gesehen würden,
und in dieser Weite, durch ihre Kälte bereits fühlbar seyen;
daß diese großen Stücke, worunter man welche von 150 Französischen ¬
Meilen antreffe, gleichwohl schon zur Hälfte geschmolzen ¬
seyen, wenn sie an jene Länder gelangen, welche
Grenze sie auch nicht zu überschreiten pflegten. Forster 2)
sah schwimmende Eismassen von zweitausend Fuß Länge,
vierhundert Breite und zweihundert Höhe. Es giebt Eisstücke, ¬
die an Größe den Bergen gleichen, und von solchem
Umfange, daß sie bisweilen den Boden des Meeres in einer
Tiefe von sechszig bis achtzig Klaftern berühren, da indeß
der obere Theil viele Klafter über der Meeresfläche hervorragt ¬
3).
Wenn man annimmt, daß sich die Schwere des Wassers ¬
zur Schwere des Eises wie 10 zu 9 verhalte; so muß
nach bekannten hydrostatischen Gesetzen die Masse des Eises
über dem Wasser, zu der in demselben in dem nemlichen
Verhältnisse stehen, woraus sich auf die erstaunliche Größe
derselben schließen läßt.
Gesetzt, ein Stück Eis mit parallelen Seiten zeigte
ein Zehentheil seines Inhalts über dem Wasser, eine
Voraussetzung, die noch sehr mäßig ist *); so enthält in
*) Hist. natur, de l'Amerique Septentrionale, Tom. 2. Ch. 1.
P. 44. 462) -
Reisen. 1 B. S. 70.
Audd
3) Olafsens Reise. u B. S. 275.
1) Boyle in philos, trans. Nd. 62. Zrolng in Phibs Reisen
merkt an, daß ein Stück des allerfestesten Eises bis auf 1 im SchneeEe ¬