ufer des Meeres.
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Angriffen des Meeres sicher gestellt, gegen welche die Wellen ¬
ihre ganze Gewalt ausüben, ohne jedoch eine andere
Wirkung hervorzubringen, als die Oberfläche zu glätten,
und die schönen ästigen Steingewächse nach und nach zu
zerstören, und in Staub zu verwandeln.
Dünen nennt man Gestade, die ihre Entstehung dem
Sande zu verdanken haben, welcher von den Meereswellen
aufgeführt, oder durch die Flüsse zusammen geschlemmt
wird. Es bildet sich daraus am Rande des Meeres eine Art
von Wulste, welcher an manchen Orten aus mehreren concentrischen ¬
Reihen hinter einander bestehet. Diese Dünen
verdienen eigentlich nicht den Namen der Ufer, da sie vor
den Küsten hin gestreckt liegen: doch können sie mit der Zeit
zu Ufern werden, wenn der Raum, welcher sie vom Lande
trennt, ausgefüllt wird. Ihre Höhe ist verschieden, und an
sich unbedeutend.
Von allen dreien unterscheidet man den Strand, mie
welchem Namen man denjenigen Theil des Meerufers belegt,
welcher abwechselnd von der Fluth bedeckt und von der Ebbe ¬
getrocknet wird. Er ist sehr niedrig, und wenn er aus
einem leichten Sande besteht, so kann es geschehen, daß
dieser, wenn der Wind die Wirkung der Wellen unterstützt,
zu einer größern Höhe aufgethürmt wird, als diese reichen,
und dann verwandelt er sich in Dünen.
Da die Wassersammlung des Weltmeeres die niedrigsten ¬
Gegenden der Erde einnimmt, so sind auch die füfer
gemeiniglich die niedrigsten Stellen des Landes. Wenn das
Land sich bald mehr, bald weniger vom Meere erhebt, so
senkt es sich auf der andern Seite wieder, bis es sich aufs
neue in eine Wasserfläche verliert, oder sich wieder erhebt,
und so verschiedene Reihen von Höhen und Vertiefungen
bildet *).
*) Büffon's allgem. N. G.
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