Fünfte Abth. Zweiter Abschnitt
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Bodens im mittelländischen Meere zu erforschen. Seine
Wahrnehmungen gehen mehrentheils nur auf die Gegenden
an der Küste von Provence und Languedoc, und klären wenig ¬
auf. Er fand Lagen von Erdharz, Salz u. s. w., welche ¬
zwischen Steinschichten fortliefen. Auf ihnen breitete
sich eine Schicht von Materialien anderer Att aus, als
Sand, Schaalengehäuse, Erde u. s. w., die ein schleimigtes ¬
Wesen mit einander verbunden hatte. Diese Rinden
sollen sich von Zeit zu Zeit vermehren, und eine große Verschiedenheit ¬
von Farben zeigen, die zuweilen die steinige
Substanz selbst durchdringen. Sie geben durch eine chemische ¬
Zerlegung solche Bestandtheile, als diejenigen sind, woraus ¬
die Seegewächse zusammen gesetzt sind, zum Beweise,
daß sie gröstentheils davon ihren Ursprung haben. Die Gegenden, ¬
wo er feinen Sand antraf, befanden sich nah an
den Mündungen der Flüsse, als der Rhone und anderer kleinerer, ¬
welche aus Languedoc einströmen.
Man unterscheidet bei dem Boden des Meeres den ursprünglichen, ¬
allgemeinen, permanenten von dem
zufälligen, neuen und veränderlichen, dessen genaue
Kenntniß in den verschiedenen Strichen des Meeres für den
Seefahrer von Rutzen seyn kann. Der erste dient dem
zweiten zur Grundlage, und kann nur als der eigentliche
Meeresgrund angesehen werden. Er ist derjenige, dessen
verschiedene Lagen mit denen überein kommen, die wir im
Innern der Erde finden; er besteht aus Mergel, Thonerde,
Sand, Schaalthiere, welche wagerecht, in einer großen
Ausdehnung und Dicke öfters von hundert Fuß und darüber
liegen. Ihm gehören ferner die unermeßlichen Strecken der
Madreporen und anderer Korallenarten, welche den Felsengrund ¬
bedecken. Der zufällige besteht aus einer Anhäufung
von Meerigelstacheln aller Art, von Bruchstücken von Korallen, ¬
Schnecken, Muscheln, von Seepflanzen, Kies, Glimmer, ¬
abgerundeten Steinen, einigen ganzen Schaalengehäu¬