Metadaten : Reuss, Siegfried: ¬Die Verwirklichung der Vernunft

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"in  der  Beziehung  auf  sich  als  auf  ein  Anderes
steht"  also
'unfrei,  oder  -  was  dasselbe  -  nur  an  sich  frei
ist
(a.a.O.,  §  385,  S.  40  f.),
in  dieser  Hinsicht  aber  eine  strukturelle  Analogie
zur  Entwicklung  des  Kindes  sich  herstellen  läßt,  besteht -
  der  grundlegende  Schritt  emanzipatorischer  "Bildung" -
  darin,  die  "Befreiung"  "an  sich"  autonomer,  geistiger -
  Subjektivität  aus  ihrer  noch  heteronom  durch
"natürliche  Unmittelbarkeit"  bestimmten  Partikularität -
  zu  realisieren.  Erst  dieser  Schritt  kann  die  Voraussetzung -
  für  eine  mögliche  Erhebung  zur  "Stufe"  des
objektiven  Geistes"  schaffen,  auf  der
'die  Freiheit,  das  Wissen  des  Geistes  von  sich
als  freiem  zum  Daseyn"
(a.a.O.,  §  385,  Zus.,  S.  41)
kommt.
Nicolin  ist  zwar  der  Freiheitsidee,  die  Hegels  Theorie -
  des  "objektiven  Geistes"  zur  Entfaltung  bringt  und
die  zugleich  als  das  leitende  Entwicklungsprinzip  der
"Philosophie  des  Geistes"  im  ganzen  verstanden  werden
muß,  in  keiner  Weise  gerecht  geworden,  hat  aber  die
Notwendigkeit  des  ersten,  "befreienden"  Schritts  durchaus -
  erkannt  und  in  dem  Kapitel  "Erziehung  als  Negation
des  Natürlichen"  (s.  Nicolin,  Fr.,  1955,  S.  45  -  79)  in
differenzierter  Form  auch  nachvollzogen.  Nicht  berücksichtigt -
  wird  jedoch,  daß  das  "Negationsmoment"  wenn
es  adäquat  verstanden  werden  soll,  konsequent  von  der
in  der  "Realisierung"  des  "Begriffs"  sich  erschließenden -
  Substanz  der  "Freiheit"  her  interpretiert  werden
muß.  Im  Gegensatz  zur  Interpretation  Nicolins  muß  deshalb -
  die  Geschichtlichkeit,  die  in  der  logischen  Form
selbst  sich  reflektiert,  manifest  gemacht  werden.  -  Nicolin -
  gelingt  es  zwar,  in  Abgrenzung  gegenüber  "naturalistischen" -
  Vorstellungen,  die  den  Bildungsprozeß  in


            
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