Dritte Abth. Sechster Abschnitt
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Die Rhone. Sie entspringt in der Schweitz am Fuße ¬
der Furka, aus deren Gletscher sie im Anfange ihre
Hauptnahrung erhält. Sobald sie den Gletscher verläßt, ist
sie schon einem kleinen Flusse ähnlich, durchschlängelt darauf
den fast ebenen Boden eines kleinen Thals, und stürzt sich
hernach durch Abgründe über wilde Felsen herab, um ins
Walliserland zu eilen, welches sie in der Mitte durchschneidet. ¬
Hierauf strömt der Fluß bei Villeneuve in den Genfersee, ¬
welchen er bei Genf wieder verläßt, sich bald darauf
mit der, den Savoyischen Gletschern entfließenden Arve vereinigt, ¬
sich durch den Paß bei Eclüse hindurch drängt, auf
einige Zeit in den Felsen den Augen entzieht, an der Grenze ¬
zwischen Savoyen und Frankreich südwestlich fortläuft,
und dann westlich bis Lion vordringt, wo er auf einmal
eine südliche Richtung annimmt, in welcher er dem mittelländischen ¬
Meere zuströmt. Er ergießt sich in den Meerbusen ¬
von Lion.
R. U. Saone. Gardon. Ardeche.
L. U. Isere. Drome. Durance.
Teutschland. Niederlande. Schweitz.
Die Donau. Ob zwar dieser Strom Teutschland nur
zu einem Theile angehört, so wollen wir jedoch seinen Lauf
hier kurzlich beschreiben. Er entspringt bei Doneschingen am
Schwarzwalde in Schwaben. Es kommt zwar von dem
Wasser, welches unterhalb dieses Orts fließt, ein größerer
Theil in den Flüssen Briege und Breege her: allein der von
Doneschingen laufende Bach ist von jeher in dem Besitz des
Namens der Donau gewesen. Nachdem dieser Fluß den
Ort seines Ursprungs verlassen, fließt er in einer südostwärts
gerichteten Diagonallinie mitten durch Schwaben. Er geht
hierauf von Westen nach Osten durch Baiern, welches er in
einem großen nordwärts ausbeugenden Bogen, in seiner