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Beschaffenheit des Quellwassers.
Verbindung mit dem Säurestoff, und zwar braucht der weiße
Arsenikkalk, nach Bergmann's genauen Versuchen, bei der
mittleren Temperatur des Wassers 80, vom siedenden aber
15 Theile zu seiner Auflösung. Allein dadurch ist noch nicht
erwiesen, daß es dergleichen Wasser in der Natur wirklich
gebe. Am sichersten wäre bei Wassern, worin man Arsenik
vermuthet, die Prüfung des trockenen Rückstandes des abgerauchten ¬
Wassers auf Kohlen, oder vor dem Löthrohre, da
der etwa aufsteigende knoblauchartige Geruch sogleich den Arsenik ¬
verrathen muß.
Erdharzige Quellen.
Die Erdharze sind Naphta und Bergöl, welche auf den
Flächen verschiedener Quellwasser schwimmen.
Die Berg=Naphta ist ein sehr flüchtiges und entzündliches ¬
Oel, von einem starken durchdringenden Geruche
und weißlicher Farbe. Sie entzündet sich schon in einiger Entfernung ¬
vom Lichte, und brennt mit einer bläulichen russigen
Flamme. Man findet dieses Naturproduct besonders in
Persien und am kaspischen Meere, und ein Theil davon
kommt auf den Wassern der Quellen, Flüsse und Seen zum
Vorschein, auf denen es, seiner Leichtigkeit wegen, schwimmt.
Die Erde ist dort von der Naphta durchdrungen, und sie
fließt an den Abhängen der Berge hinab. Bei Astrachan
findet man sehr tiefe Brunnen, welche eine ansehnliche Menge ¬
dieses Products liefern, welches ausgeschöpft, und zu mancherlei ¬
Gebrauche angewendet wird *).
Bergöl, Erdöl, Steinöl, kommt mit der Naphta
überein, nur daß es von unangenehmern Geruche, und minEs ¬
hat aber Leichtigkeit
der flüchtig und entzündlich ist.
und Unauflösbarkeit im Wasser mit ihr gemein, daher es
auch auf demselben schwimmt. Mehrere Quellen in der
*) Reineggs rc. Reise, I. B. S. 151.