fullscreen : Otto, Johann Friedrich Wilhelm: System einer allgemeinen Hydrographie des Erdbodens

Beschaffenheit  des  Quellwassers.
.
zuweilen  fahren  einige  Bläschen  in  die  Höhe.  Es  ist  an
der  Quelle  vollkommen  klar,  ohne  Geruch,  und  von
einem  angenehmen,  säuerlichen,  scharfen,  stechenden,  erfrischenden ¬
  Geschmack  1)
Der  Wildunger  Sauerbrunnen  im  Waldeckschen.
Das  Wasser  kommt  aus  drei  Quellen  hervor,  unter  denen ¬
  das  aus  dem  Stadtbrunnen  den  Vorzug  behauptet.
Es  ist  von  einem  angenehmen  säuerlichen  Geschmack,
und  setzt  vielen  Eisenocher  ab  2).
Die  Quellen  zu  Saratoga  in  der  nordamerikanischen
Provinz  Neuyork.  Sie  enthalten  eine  erstaunliche  Menge
Kohlensäure  3).
Muriatische  Wasser.
Unter  den  muriatischen  Wassern  *)  —  wohin  man
auch  das  Meerwasser  rechnet  —  versteht  man  solche,  die  neben ¬
  ihrem  Hauptbestandtheile,  dem  Kochsalze,  etwas  Glaubersalz, ¬
  Gips,  Bittersalz,  salzsaure  Kalk=  und  Bittererde
mit  sich  führen.  Unter  die  vorzüglichsten  Quellen  dieser  Art
gehören:
Die  muriatische  Quelle  bei  Erfurt  ).
Der  Johannisberger  Brunnen  im  Fuldaschen  6).
Das  Markgräfl.  Badensche  Bad  in  Schwaben  1).
1)  Bergmann  Opusoc.  Vol.  II.  §.  14.
2)  Phys.  chem.  Beschreibung,  des  Wildunger  Brunené  von  Stucke.
Leipzig  1791.  3.
Ebeling's  Erdbeschreibung  von  Amerika.  2  B.  S.  672.
4)  Von  dem  lateinischen  Worte:  Muria  (Salsugo.  Columella  XII.  26)
5)  Crell's  N.  Entd.  in  der  Chemie.  2  Th.  S.  255.  Reichard's  medie,
Wochenbl.  1781.  S.  27.
6)  Weickard  Observ.  med.  Francof.  1775,  p.  166  —  170.  i
1)  Haug  de  Thermis  Marchio:  Badensibus  Argent,  1790.48.
            
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