Bes. Theil. Viertes Buch. Die häusl. Gesellschaft.
134
besitzt, auch ohne die Fähigkeit zu eigentlicher Geschäftsverwaltung, zur
Tutel zu lassen ist. L. 1. §. 3. D. h. t. L. 49. D. de a. v. o. h.
Gegen die früher gewöhnliche Erklärung des tutor perXXIX, ¬
2.
sonae datur (woraus man den Gegensatz bildete: curator rei datur.
wegen §. 4. in f. I. qui test. tut. dari poss. L. 14. D. de test. tut.
XXVI, 2.) s. v. Löhr a. a. O. S. 15 —24. und S. 470. 471. Savigny =
Beruf unserer Zeit für Gesetzgebung S. 103 fgg. Rudorff
a. a. O. S. 46 fgg.
L. 1. pr. D. h. t.
Die zahlreichen Schriften über diese Stelle s.
bei Walch zu Eckhardi Herm. jur. Lib. 1. §. 104. und Smallenburg
zu Schulting not. ad Dig. T. IV. p. 387 sq.
- Hinzuzufügen sind:
Gebauer exercit. acad. II. Nr. XXVI. Glück Pand. XXVII. S. 16
35. Rudorff a. a. O. S. 24 fgg.
8)
a) §. 2. 1. de curat. L. 2. C. qui legit. pers. standi in jud. hab.
c) L. 7. C. qui pet. tut.
b) L. 7. §. 2. D. de minor. IV, 2.
V. 31.
Hetzer l. l. §. 12. Seger hist. cur. §. 10—14. Zimmern ¬
Röm. Rechtsgesch. §. 237. van Boelens D. de Lege Laetoria ¬
et const. D. Marci de cura min. Groning. 1828. v. Savigny
von dem Schutz der Minderjährigen im R. R. und insbesondere von der
Lex Plaetoria. Berl. 1833. 4. (Vgl. A. L. 3. von 1835. Apr. Nr. 61.
S. auch noch Höpfner Comment. §. 226. und
S. 481 fgg.)
Weber natürl. Verbindl. §. 72. Note 3.
9) R. P. O. von 1577. Tit. 32. §. 1.
We10) -
Vgl. Bd. I. §. 63. §. 64. Note 5. u. 10. §. 69. a. E.
ber zu Höpfner §. 230. Note 5. Glück Pand. XXX. S. 52 fag.
(§. 1322. a.)
Erster Titel.
Begründung und Aufhören der Tutel.
§. 578.
I. Begründung der Vormundschaft. A) Ursachen, ¬
welche die Uebertragung der V. hindern
und zwar 1) Ausschließungsgründe*).
Von Uebernahme einer Vormundschaft sind manche Personen ¬
ausgeschlossen, andere befreit (vgl. Bd. I. §. 194.).
Die Ausschließungsgründe sind entweder physische oder juristische. ¬
Aus den ersteren Gründen sind ausgeschlossen Alle, welche ¬
ihrer körperlichen oder geistigen Beschaffenheit halber dem
Amte nicht gewachsen sind, dergestalt, daß Unfähigkeit zur
Geschäftsverwaltung von der Administration (also von der Curatel) ¬
jedenfalls ausschließt, eine Zulassung zur Tutel jedoch
möglich ist, falls der Vormund nur zur auctoritatis inter¬