Volltext : Lehrbuch des Pandekten-Rechts (3)

Bes.  Theil.  Viertes  Buch.  Die  häusl.  Gesellschaft.
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besitzt,  auch  ohne  die  Fähigkeit  zu  eigentlicher  Geschäftsverwaltung,  zur
Tutel  zu  lassen  ist.  L.  1.  §.  3.  D.  h.  t.  L.  49.  D.  de  a.  v.  o.  h.
Gegen  die  früher  gewöhnliche  Erklärung  des  tutor  perXXIX, ¬
  2.
sonae  datur  (woraus  man  den  Gegensatz  bildete:  curator  rei  datur.
wegen  §.  4.  in  f.  I.  qui  test.  tut.  dari  poss.  L.  14.  D.  de  test.  tut.
XXVI,  2.)  s.  v.  Löhr  a.  a.  O.  S.  15  —24.  und  S.  470.  471.  Savigny =
  Beruf  unserer  Zeit  für  Gesetzgebung  S.  103  fgg.  Rudorff
a.  a.  O.  S.  46  fgg.
L.  1.  pr.  D.  h.  t.
Die  zahlreichen  Schriften  über  diese  Stelle  s.
bei  Walch  zu  Eckhardi  Herm.  jur.  Lib.  1.  §.  104.  und  Smallenburg
zu  Schulting  not.  ad  Dig.  T.  IV.  p.  387  sq.
-  Hinzuzufügen  sind:
Gebauer  exercit.  acad.  II.  Nr.  XXVI.  Glück  Pand.  XXVII.  S.  16
35.  Rudorff  a.  a.  O.  S.  24  fgg.
8)
a)  §.  2.  1.  de  curat.  L.  2.  C.  qui  legit.  pers.  standi  in  jud.  hab.
c)  L.  7.  C.  qui  pet.  tut.
b)  L.  7.  §.  2.  D.  de  minor.  IV,  2.
V.  31.
Hetzer  l.  l.  §.  12.  Seger  hist.  cur.  §.  10—14.  Zimmern ¬
  Röm.  Rechtsgesch.  §.  237.  van  Boelens  D.  de  Lege  Laetoria ¬
  et  const.  D.  Marci  de  cura  min.  Groning.  1828.  v.  Savigny
von  dem  Schutz  der  Minderjährigen  im  R.  R.  und  insbesondere  von  der
Lex  Plaetoria.  Berl.  1833.  4.  (Vgl.  A.  L.  3.  von  1835.  Apr.  Nr.  61.
S.  auch  noch  Höpfner  Comment.  §.  226.  und
S.  481  fgg.)
Weber  natürl.  Verbindl.  §.  72.  Note  3.
9)  R.  P.  O.  von  1577.  Tit.  32.  §.  1.
We10) -
  Vgl.  Bd.  I.  §.  63.  §.  64.  Note  5.  u.  10.  §.  69.  a.  E.
ber  zu  Höpfner  §.  230.  Note  5.  Glück  Pand.  XXX.  S.  52  fag.
(§.  1322.  a.)
Erster  Titel.
Begründung  und  Aufhören  der  Tutel.
§.  578.
I.  Begründung  der  Vormundschaft.  A)  Ursachen, ¬
  welche  die  Uebertragung  der  V.  hindern
und  zwar  1)  Ausschließungsgründe*).
Von  Uebernahme  einer  Vormundschaft  sind  manche  Personen ¬
  ausgeschlossen,  andere  befreit  (vgl.  Bd.  I.  §.  194.).
Die  Ausschließungsgründe  sind  entweder  physische  oder  juristische. ¬
  Aus  den  ersteren  Gründen  sind  ausgeschlossen  Alle,  welche ¬
  ihrer  körperlichen  oder  geistigen  Beschaffenheit  halber  dem
Amte  nicht  gewachsen  sind,  dergestalt,  daß  Unfähigkeit  zur
Geschäftsverwaltung  von  der  Administration  (also  von  der  Curatel) ¬
  jedenfalls  ausschließt,  eine  Zulassung  zur  Tutel  jedoch
möglich  ist,  falls  der  Vormund  nur  zur  auctoritatis  inter¬
            
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