Volltext : Scheurl, Christoph Gottlieb Adolf von: Lehrbuch der Institutionen

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inde  asse  percutit  libram,  eumque  dat  ei,  a  quo  liberatur,
veluti  solvendi  causa.  Gaj.  III  §§.  173,  174.
5.  S.  T.  2  zu  §.  120.
6.  Quaedam  actiones  per  pactum  ipso  jure  tolluntur,  ut  injuriarum, ¬
  item  furti.  L.  17  §.  1  de  pactis  (2,  14).
7.  S.  T.  1  zu  §.  124.
b.  Novation.
§.  129.
Gaj.  III  §§.  176—181.  §.  3  J.  h.  t.  (3,  29).
Die  Begründung  einer  neuen  Obligation  mit  der  Absicht, ¬
  eine  bestehende  civilis  oder  naturalis  obligatio  in  sie
umzuwandeln  (animo  novandi),  vernichtet  diese  von  selbst.
ohne  daß  es  dazu  eines  besondern  Aufhebungsaktes  bedarf
(1.  2).  Diese  novatio  kann  verbis  (durch  eine  Stipulation)
oder  literis  (durch  transscriptio  §.  118),  und  sowohl  mit
bloßer  Veränderung  der  causa,  als  auch  mit  einer  Veränderung ¬
  in  den  Subjekten  der  Obligation  (delegatio  oder  expromissio) ¬
  vor  sich  gehen.  Daß  keine  neue  wirksame  Obligation ¬
  aus  dem  novirenden  Rechtsgeschäft  entsteht,  hindert  dessen
aufhebende  Wirkung  nicht,  wenn  es  an  sich  gültig  ist  (3).
Eine  nothwendige  Novation  (4.  5)  erfolgt  durch  litis  contestatio ¬
  und  res  judicata  (§§.  64  und  66).
I.  Novatio  est  prioris  debiti  in  aliam  obligationem  vel  civilem
vel  naturalem  transfusio  atque  translatio,  hoc  est,  quum  ex
praecedenti  causa  ita  nova  constituatur,  ut  prior  perimatur.
Novatio  enim  a  nova  nomen  accepit  et  a  nova  obligatione.
L.  1  pr.  D.  de  novat.  (46,  2).
2.  Cui  recte  solvitur,  is  etiam  novare  potest,  excepto  eo,  si  ,mihi
aut  Titio  stipulatus  sim;  nam  Titius  novare  non  potest,  licet
recte  ei  solvatur.  L.  10  D.  eod.
            
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