Von denjenigen Sachen,
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Das Wort honor wird vielmehr 1. bald für eine geistliche ¬
oder weltliche Würde, und 2. bald für das damit verbundene ¬
geistliche oder weltliche Beneficium gebraucht; 3. bald wird
es dem Allode entgegen gesetzt, 4. bald für ein ganzes Territorium =
oder einen ganzen District, 5. bald für jede ehrenvolle
und nutzbringende Rechte genommen. 6. Eben so werden in dem
Lehenrechte alle ehrenvolle und nutzbringende Rechte unter dem
Namen von honor begriffen. 7. Endlich finden wir in allen
Urkunden das Wort honor auch für jede Besitzungen,
Rechte,
unbewegliche Güter und Emolumente gebraucht.
Das Wort honor wird 1) für eine geistliche oder weltliche
Würde, und 2) für das damit verbundene geistliche Beneficium
oder Feudum gebraucht. So heißt es in dem Longobardischen
Gesetze Ludwig des Frommen: Si liber homo aut ministerialis ¬
comitis hoc fecerit, honorem, qualemcunque habuerit, ¬
amittat a). Eben so sagt Karl der Große in seinem Gesetze ¬
für die Longobarden: Et qui hoc non fecerint, beneficium ¬
et honorem perdant, limiliter et, si Bassi (i. e. Vassi
nostri hoc non adimpleverint, beneficium et honorem perdant. ¬
Et qui benelicium nostrum non habuerit, bannum
nostrum solvat b).
Das Wort honor wird 3) sogar dem Allode ¬
entgegengesetzt, als deutlicher Beweis, daß darunter das
Lehen oder Feudum verstanden worden sey. So heißt es in dem
Kapitulare Karl des Kahlen, ut omnes in Honoribus et
Allodiis vestris iterum consistatis und Tit. XXX. Legem
et jultitiam et in le et in luis proprietatibus et in suis
honoribus habeant *). Auch die Annalen von Metz unterscheiden ¬
zu dem Jahr 898. honores und hereditates von einander. =
Das Wort honor wird ferner 4) für ein Territorium oder
einen ganzen District gebraucht, wie die von Muratori angeführ ¬
=
L. L. Longobardorum XXIV.
b) L. L. Longobardorum IX.
c) Capit. reg. Franc. Tit. XXII. et Tit. XXX.