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V. v. 18. Januar 1897 für Elsaß=Lothringen (Ges.=Bl. Nr. 2, S. 3):
Ebenfalls das Ministerium.
Zu § 56c, Abs. 1 (S. 442):
V. v. 8. Januar 1898 für Hessen (Reg.=Bl. S. 3):
Gestattung von Ausnahmen vom Verbot des § 56c, Abs. 1 steht
dem Kreisamt mit Zustimmung der Gemeindebehörde, in deren Bezirk das
Feilbieten mittelst Versteigerung oder Lotterie stattfinden soll, zu.
Zu § 59, Abs. 2 (S. 464):
Allerh. V. v. 4. December 1897 für Oldenburg (Ges.=Bl. S. 821)
ergänzt durch V. v. 7. Februar 1898 (Ges.=S. S. 57):
Auf Grund des § 59, Abs. 2 wird bestimmt, daß eines Wandergewerbescheins ¬
nicht bedarf:
1. wer Erzeugnisse der Land= und Forstwirthschaft, einschließlich
der Viehzucht und der Torfproduktion, des Garten- und Obstbaues, ¬
der Geflügel= und Bienenzucht, der Jagd und Fischerei
feilbietet oder zum Weiterverkauf verkauft,
2. wer Waaren, welche zu den Gegenständen des Wochenmarktverkehrs ¬
gehören, feilbietet oder gewerbliche Leistungen, hinsichtlich ¬
deren dies Landesgebrauch ist, anbietet.
V. v. 8. Januar 1898 für Hessen (Reg.=Bl. S. 3): Die der Landesregierung ¬
vorbehaltenen Befugnisse werden durch das Ministerium des Innern
ausgeübt; ebenso in Elsaß=Lothringen. V. v. 18. Januar 1897:
Zu § 59, Ziff. 2 (S. 464):
Verf. d. pr. M. f. H. u. G. v. 17. Juni 1898 (Min.=Bl. S. 187):
Es ist unbedenklich, selbstgeräucherte Bücklinge zu den „selbstverfertigten
Waaren" zu rechnen.
Zu § 80 (S. 495):
Die preußische Arzneitaxe vom 15. Mai 1896 ist eingeführt in:
Mecklenburg=Strelitz durch Bek. v. 4. Januar 1897 (Off.=Anz. S. 10).
Reuß ä. L. durch Reg.=Bek. v. 28. December 1897 (Ges.=S. S. 46).
Großh. Hessen durch Bek. d. M. d. J. v. 14. December 1897 (Reg.=Bl.
S. 231).
Braunschweig durch Bek. v. 5. April 1897 (Ges.= u. V.=Bl. S. 49).
11. September 1896
Waldeck durch Bek. v.
(Reg.=Bl. 1896, S. 104 u.
23. Februar 1897
1897, S. 9).
In Sachsen ist durch Ges. v. 15. December 1896 (Ges.= u. V.=Bl. pro
1897, S. 2) eine neue Arzneitaxe für Aerzte und durch Ges. von
dem gleichen Tage (a. a. O., S. 3) eine neue thierärztliche
Taxe eingeführt worden.
Bremen:
Gebührenordnung für approbirte Aerzte und Zahnärzte, vom
6. September 1896 (Ges.=Bl. S. 131).
Bayern:
Bek. d. M. d. J. v. 26. December 1897, betr. die Revision der
Arzneitaxe (Ges.= u. V.=Bl. S. 440).
Gebauer=Schwetschke'sche Buchdruckerei Halle a. S.