XLV. Recension von
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lichste Kenner gerne zum Schüler dabei wurde. Auch
darin, daß die civilistische Literargeschichte (Ausg. I.
S. 211—258.) nun ganz wegfiel, zeigte es sich deutlich, ¬
daß der Verfasser seine Aufgabe jetzt schärfer
und bestimmter in's Auge gefaßt hatte. Bei der
dritten Ausgabe endlich ist nicht blos sehr Vieles
im Detail geändert und berichtigt, sondern das Buch
ist größtentheils (besonders in den zwei ersten Perioden) ¬
ganz umgeschrieben und hat auch dabei wieder
beträchtlich gewonnen. Vieles ist klarer aus einander
gesetzt, Manches weggelassen, was auf eine unrichtige
Vergleichung alter und neuer Zeiten führen konnte
(wie z. B. Ausg. II. §. 49. Ausg. III. §. 46.), oder
was eines weitläufigen Commentars bedurfte, um
verständlich zu seyn (z. B. die Bedingungen der Freilassung ¬
durch Testament II. §. 51. III. §. 48.); nur
selten ist der Verfasser zum Nachtheil der Deutlichkeit
hierin zu strenge gewesen, wie z. B. bei der Erklärung ¬
der actio (II. §. 101. III. §. 100.). Unsere
Beurtheilung wird die zweite und dritte Ausgabe
zugleich umfassen, wo sie keine Abweichung besonders
bemerkt; sie wird aber auf das Verhältniß zur ersten
nur selten Rücksicht nehmen, da diese im Grunde als
ein ganz verschiedenes Werk zu betrachten ist.
Der Plan des Werks ist sehr einfach; es zerfällt
in vier Perioden; die zwölf Tafeln, Cicero, Alexan¬