De operis novi nunciatione.
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engen Zusammenhangs der cautio jud. solvi und der
cautio ex o. n. n. und infolge des Grundsatzes, daß
das Recht nach Leistung der Caution fortzubauen nur
eine Folge der Erfüllung der Pflicht zur Leistung der
Caution ist — mit Wegfall der Pflicht zur c. jud. solvi
auch das Recht zur cautio ex o. n. n. und zum Fortbauen ¬
gegen diese Caution weggefallen, oder aber es
kann das Recht der außergerichtlichen Cautionsleistung
als ein selbständiges Recht des Nunciaten bestehen geblieben ¬
sein, so daß, während früher dieselbe nur eine
Bequemlichkeit für den Nunciaten war, sie jetzt ein
wesentliches Recht für ihn wäre.
Welche der beiden Möglichkeiten ist wirklich? Auf
den ersten Blick scheint es, als müsse man sich für die
letztere entscheiden. Es erscheint als ein Bedürfniß für
den Nunciaten, daß er sich von dem Bann der o. n. n.
wie früher durch eine Caution de opere restituendo
befreien kann, und wenn auch die Pflicht nicht mehr
für den Beklagten im petitorischen Proceß besteht, c.
jud. solvi zu leisten, um die Befugniß des Fortbauens
zu erlangen, so kann ihm doch immerhin da, wo ihm
diese Befugniß ohne Cautionsleistung nicht zusteht, wie
das infolge der o. n. n. der Fall ist, das Recht eingeräumt ¬
werden, gegen Cautionsleistung sich die Befugniß
zu verschaffen. Freilich hat man bei dieser Argumentation ¬
vorwiegend das Interesse des Unternehmers im
Auge, denn für den Nuncianten ist es unzweifelhaft vortheilhafter, ¬
wenn mit dem opus innegehalten werden
muß und dem Unternehmer nicht das Recht der Cautionsleistung ¬
zusteht. Und diese Rücksicht auf den Nuncianten
hat überwogen.