Full text: ¬Das neue Erbrecht des eidgenössischen Standes Graubünden

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selseitigen Vermögensverhält-disposizioni per mezzo dispatgs matrimonials sur 
Ilur sutura e reciproca 
patti nuziali sulla loro su 
nisse durch Ehepakten Be 
facultat. Era pon mari 
Des-Itura e reciproca sostan 
stimmungen zu treffen. 
dai sarar giu duront il 
gleichen können Eheleute wäh- za. Del pari possono 
matrimoni contracts sur 
conjugi fare dei patti du 
rend der Ehe über ihre Ver 
lur facultat. En tals patgs 
rante il matrimonio sulle 
mögensverhältnisse Verträg 
matrimonials ne contracts 
loro sostanze. In tali patti 
schließen. Doch darf in sol 
o convenzioni posteriorilsuenter sarai giu, po aber 
chen Ehepakten oder spätert 
negina part en cas de sia 
però non può veruno par 
Verträgen kein Theil auf der 
mort assigirar all' autra, 
te in caso della sua mort 
Fall seines Todes dem 
pli che quei che las le 
assicurare all' altra, sia 
dern, es sei unter dem Na 
schas sur las disposiziuns 
sotto il nome di contra 
Ver 
men von Morgengabe 
della davosa vegla lube 
odersdote, di legato, di asse 
mächtniß, Wittwensitz 
schen, ei po lur'esser sut 
gnamento vedovile (vita 
andern 
unter irgend einem 
il num de dota, de di 
Titel, mehr zusichern, als dasllizio), sia sotto qualunque 
altro titolo, più di quelloisposiziuns testamentalas, 
Gesetz über leztwillige Ver 
che ne permette la leggelde vidualiziun (Wittwen 
fügungen zu vermachen 
siz) ne tut in auter tetel. 
sulle disposizioni di ulti 
laubt. Eben so wenig dür 
Mademamein po ei era 
ma voluntà. Nemmenc 
fen darin Verfügunger 
vegnir priu neginas di 
si possono prendervi del 
troffen werden, wodurd 
sposiziuns che midassen 
den Todesfall eines der Ehe-le disposizioni col mezze 
en cass de mort din dils 
gatten oder eines ihrer Nach-delle quali, in caso di 
morte di uno dei conjugilmaridai ne de lur de 
kommen die gesetzliche Erb 
scendents la legala suc 
lo di uno dei loro discen 
folge abgeändert würde. 
denti, si variasse la legale cessiun hereditara. 
lsuccessione ereditaria. 
einfache sachgemäße gesetzliche Vorschrift würden viele alte, nicht mehr zeitgemäße 
Artitel, die im obbemeldten neuen Gesetze lang und breit wieder aufgenommen worden 
sind über Bevogtungen und Vermogensstählungen ganz überflüssig geworden sein, die 
nur allzuleicht Vorwand und Gelegenheit darbieten zu Einmischungen von 
Verwandten und andern selbstsüchtigen Personen in e'heliche Verhältnisse 
und welche Einmischungen gewöhnlich mehr geeignet sind, die Liebe und das friedliche 
Zusammenleben unter Eheleuten zu trüben als zu fördern. Auch würde durch eine 
solche einfache Vorschrift die Menge von Fällen, wo im obbemeldten neuen Gesetze 
dem beliebigen obrigkeitlichen Ermessen so viel Spielraum eingeräumt wird, bedeutend 
vermindert worden sein. Desgleichen würde bei allfällig eintretendem häuslichen 
Mißgeschick für Weib und allfällige Kinder durch eine solche gesetzliche Bestimmung 
für alle Fälle weit besser vorgesorgt sein, daß sie nicht so leicht Gefahr laufen, auf 
einmal als Bettler auf die Gasse zu kommen. Auch dem thätigen, redlichen und 
klugen Ehemann kann unverschuldeterweise bei seinen Unternehmungen ein Unfall 
zustoßen; und es erscheint wahrlich eine solche gesetzliche Bestimmung, bezüglich auf 
das Frauengut, als ein unerläßliches Gebot gesetzgeberischer Weisheit, besonders in 
Anbetracht der allgemein beweglichen industriellen und commerziellen Richtungen in 
unserer dermaligen Zeit. Das Familienleben bilder die Grundbasis aller socialen 
Ordnung, daher auf dessen Bestand und Heilighaltung der Gesetzgeber sein Haupt 
augenmerk haben muß. — Daher der Herausgeber dieser gegenwärtigen Samm 
lung der neuen Erbgesetze, sowie der, von ihm früher im Jahr 1831 veran 
stalteten Gesetzessammlung der achtzehn Erbrechte Geaubündens, 
sich auch bewogen fand, diesen, den Bestand der Familien zunächst betreffenden Jn 
stitutionen seine besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden.
	        
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