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nes Dritten ausgeschl. werden, so ist der Vertr. nach den wegen der
Erbv. zw. Elt. u. Kind. überhaupt vorgeschr. Grundsätzen zu beurtheilen", ¬
vgl. mit §. 483. 84 eod.: „Auch mit den Kind. selbst (s. §. 481.
482.) können Eltern dergl. Erbvertr. schließen. Doch können Vertr.,
wodurch ein Kind vom Nachl. der Elt. ganz ausgeschl., oder im
Pfl.=Th. verkürzt werden soll, nur mit vollj., der väterl. Gewalt ¬
entlassenen Kindern (s. auch §. 706.), u. nur vor deren jordentl. ¬
Gerichten geschlossen werden".
2) Wirkung derfelben.
1. §. 652 h. t.: „Es begreift also (?) eine dergl. (§. 649? oder
§. 651? s. Entw. §. 417.) gült. Entsag. des gesetzl. Erbr. auch die des
Erbrechts aus letztwill. Verordn., so wie umgekehrt (fehlen im
Entw.), unter sich", vgl. mit II. 2. §. 357.58. (s. oben §. 276.) u. §. 372
flg. eod. (s. oben §. 254.) u. 377 cit.
2. II. 2. §. 485. 86.: „Ist der Vertr. solchergestalt (s. oben) geschl.,
so kann das K. denselben unter keinerlei Vorwande, auch nicht wegen
peränd. Verm.=Umstände der Eltern weiter anfechten. Sind aber die
andern Kinder, od. der Ehegatte, od. zu wessen Gunsten sonst der Vertr.
(ausdrücklich? arg. II. 1. §. 450.) geschl. worden, vor dem Eintritte ¬
des Erbanfalls abgeg., u. hat auch der den Vertr. schließende ¬
Theil der Eltern keine letzte W.=Ver. hinterlassen, so gelangt
(wenn nicht der Vertr. „ausdr." zu Gunsten der Asc. od. Collat. des
Erbl. geschl., s. §. 487.) das vorhin ausgeschl. Kind dennoch zur gesetzl. ¬
Erbfolge".
B. Von der vertragsmäßigen Erbfolge der Ehegatten ¬
insbesondre.
1. Voneigentlichen Erbverträgen. (B. §.437.
§. 278.
Cr. §. 110.)
1) Allgemeine Grundsätze.
1. Zulässigkeit u. Form; II. 1. §. 439. u. 465. („vor u. nach der Verheir.") ¬
u. §. 440 eod.: „Was von Erbvertr. überh., u. von Vertr. zw.
Verlobten od. Eheleuten insond. (§. 82 flg. 198 flg. u. 209 eod.) verordnet ¬
ist, findet (s. dagegen Proj. Lib. 2. tit. 4. §. 144. 45.).. Anwendung", =
3.. mit §. 441. (fehlt im Entw.): „Doch ist die gerichtl.
Aufn. (wenn sie „in ein u. dems. Instr. mit dem eigentl. Ehevertr. errichtet =
worden"? s. A.G. O. 11. 4. §. 15. u. 1. §. 10.) nur nothwendig,
wenn die Fr. dadurch an (ihren gesetzl.) Rechten etwas verlieren soll"
s. auch II. 18. §. 776 flg. (Abschl. durch den Vormund).
2. Wirkung; j. 451 h. t. vgl. mit §. 448 eod. (Verlust [s. aber j. 449
450., vorbeh. Wahl u. Wahlr. bei Verzicht für best. Personen] des gesetzl. ¬
Erbrechts) u. mit §. 445.46. (Präsumtion für Abfindung).
3. Aufhebung.
a. Durch gegens. Bewilligung; §. 442 eod.
b. Wegen nachgeborner Kinder; §. 424 eod.: „Sind bei dem
Tode (s. §.443.) des einen Eheg. Kinder od. andere Abk. aus dieser
Ehe vorhanden (s. auch §. 794. 95.), und ist ihretwegen.. nichts bestimmt ¬
(s. A. G. O. II. 3. §. 18.), so finden eben die Vorschr. (wie
bei Test., s. oben §. 273.) statt".
c. Durch Scheidung? arg. §. 489. („verliert das ganze wechselseit.
Test. seine Gültigkeit") vgl. mit §. 792 flg. u. §. 732. (s. oben §.220);
s. auch Proj. a. a. O. §. 123. 37.