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R. u. Pfl. der Ehel., der Elt. u. K., der übrigen Mitgl. der Familie,
der Diensth. u. des Gesindes).
2. A. L. R. I. 1. h. 3 u. 4.: „Die Verbindung zw. Ehegatten,
ingl. zwischen Eltern u. Kindern macht eigentlich die häusliche ¬
Gesellschaft aus. Doch wird auch das Gesinde mit zur
häusl. Gesellsch. gerechnet", u. j. 5 eod.: „Durch die Abkunft von gemeinschaftl. ¬
Stammeltern werden Familien-Verhältn. begründet" ¬
vgl. mit §.42 eod. u. II. 3. §. 1. u. 2.
II. Von der Ehe. (A. L. R. II. 1.)
Vgl. L. Gitzler's Handb. des gem. u. Preuß. Eherechts der Kathol.
u. Evang. Bresl. 1840.
§. 204.
A. Allgemeine Vorbemerkungen. (B. §.331.
u. 333., G. Einl. §. 5 flg. u. §. 8.)
1) Formelle Gültigkeit der landrechtlichen Ehegesetzgebung.
Vgl. Publ. Pat. v. 5. Febr. 1794. Art. 7. (s. oben §. 15. sub 2.;
„in Ansehung der Famil. u. Succ. Rechte" [s. Rescr. v. 2. Mai 1795.
bei Rabe Bd. 3. S. 30. Jund „Abweichungen von gew. einz. Vorschr. d.
Röm. u. gem. Sachsenrechts" [s. Rescr. v. 26. Jan. 1801. im N. C. C.
XI. S. 77.]) u. Publ. Pat. v. 21. Jan. 1825. §. 4. (s. ebend. sub 6.:
„die vollständigen 3 ersten Titel").
2) Verhältniß derselben zum gemeinen Eherechte.
1. Proj. des C. J. Fr. P. I. L. 1. tit. 2. §. 12. (s. oben h. 16.) vgl.
mit L. 2. tit. 3. — S. aber §. 19 eod.: „Die Juden müssen sich gleichfalls ¬
nach diesen Gesetzen (scil. über Ehen unter Verwandten) halten", ¬
vgl. mit Ver. v. 4. Oct. 1696.: „.. daß alle Juden in contrah.
matrim. allezeit die prohibitiones jur. civ. et prov. beobachten rc.'
(C. C. M. I. 2. S. 125.)
2. Regl. für Schlesien, nach welchem die Gravam. in geistl. Sachen
entsch. werden sollen, v. 8. Aug. 1750. §. 7.: „Wenn unter Eheleuten ¬
diverser Rel. rat. matrim., u. unter verlobten Pers. div. Rel.
rat. spons. Streit entstehet, so ... (sollen) zwar dergl. Ehe- u. Spons.S... ¬
lediglich von denen Kön. Ob.=Cons. u. Ob.=Aemtern entschieden
werden. Jedoch werden diese hiermit ausdr. angewiesen, daß sie ein
jedes Theil nach den Princ. seiner Rel. beurtheilen, u. das Erk.
darnach einrichten sollen, daß e. g. in causis divortii ... intuitu des
kath. Th. dergl. div. keinen effectum quoad internum erlanget, ¬
u. dasselbe ohne Befinden u. Erk. seiner geistl. Instanz zu anderw. ¬
Ehe zu schreiten nicht befugt ist". (Korn'sche Ed. Samml. für
Schlesien. Nachtr. S. 415.
3. Jnstr. für die Westpr. Regier. v. 21. Sept. 1773. §. 4. sub 10. f.:
„Ob .. gleich .. die Ehescheidungs-Proz., sobald nicht beide
Theile der kath. Rel. zugethan sind,.. bei Unsern weltl. Gerichten.
entschieden werden sollen, so muß doch auch von diesen .. jeder
Theil nach den Principiis seiner Rel. beurth... werden (s.
aber Rescr. v. 13. Febr. 1797. in N. C. C. Th. 10. S. 927. v. m. Rescr. d.
Kammerger. v. 25. Apr. 1803.), dergestalt, daß ... in Ans. des kathol.
Theils, ob zwar die Ehe quoad effectus civiles seinetwegen
gleichfalls aufhöret, doch die Erlaubn. zu einer andern Ehe .. ihm
bei seinen geistl. Obern zu suchen.. überlassen werden muß", vgl.
Laspeyres, Preuß. Landr.
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