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J. Schweitzer Verlag (Jos. Eichbichler) in Minchen.
Becher, Heinrich, Kgl. Amtsrichter, Das rechtsrheinischbayerische ¬
Landeszivilrecht und Landeszivilprozeßrecht ¬
unter Berücksichtigung der freiwilligen Gerichtsbarkeit ¬
systematisch dargestellt. Vollständig in ca. 60 Druckbogen -
zum Preise von ca. Ab 18.Urteil -
der Presse: „Gleich dem im selben Verlage erst kürzlich
erschienenen bayer. Landrecht von Danzer ist auch vorliegendes Wer
wie wir gleich vorausschicken wollen, eine vortreffliche Leistung, die
einem stark empfundenen Bedürfnis der bayerischen Juristenwelt entgegenkommt. ¬
Der Verfasser versteht unter rechtsrheinisch-bayerischem
Landeszivilrecht diejenigen Normen des bürgerlichen Rechtes, unter
rechtsrheinisch=bayerischem Landeszivilprozeßrecht diejenigen Normen
des Prozeßrechtes, welche Kraft einer einheitlichen bayerischen Rechtsquelle ¬
für das ganze Gebiet des rechtsrheinischen Bayerns Geltung
haben. Infolge dieser engen Begrenzung wird vorliegendes Werk, wie
sich auch bereits aus der ersten Lieferung ersehen läßt, bedeutend ausführlicher ¬
sein denn das Roth'sche bayerische Zivilrecht. Der Verfasser
sagt zwar in seinem Vorwort, daß er nur eine systematische „Zusammenstellung" ¬
geben will, allein diese Selbstbeurteilung ist etwas zu bescheiden. ¬
Nach den bis jetzt vorliegenden Heften werden wir
in dem Becher'schen Werke eine Darstellung des Landeszivil= ¬
und Landeszivilprozeßrechtes erhalten, die infolge ¬
ihrer klaren Systematik, ihrer leichtverständlichen
gefälligen Darstellung undinfolgeihrer Fülle an theoretischen ¬
und praktischen Erörterungen vollen Anspruch
auf eigene Geistesarbeit und auf Selbständigkeit erheben
darf, die aber auch dem Praktiker infolge ihrer Ausführlichkeit, ¬
Zuverlässigkeit und Vielseitigkeit ein höchsi
willkommenes und bald auch unentbehrliches Nachschlagewerk ¬
werden wird."
Das Buch hat bis jetzt bereits eine glänzende Aufnahme
gefunden; die Fertigstellung wird so viel als möglich gefördert und
kann bis Mai 1895 bestimmt zugesichert werden.
Schon das noch unabgeschlossene Werk konnte während
des letztjährigen Staatskonkurses vielfach mit großem Nutzen verwendet
werden.
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