Full text: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte / Germanistische Abteilung (Bd. 13 (1892))

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Germanistische Chronik.

damit auch um die deutsche Hechtsgeschichte in hochbedeutender Weise
verdient gemacht. _

Oer Honorarprofessor an der Universität Heidelberg Dr. Georg Cohn
wurde als Nachfolger von Orellis als ordentlicher Professor des deutschen
Rechts nach Zürich berufen.
Der ordentliche Professor des deutschen Rechts an der Universi-
tät Halle Dr. Eugen Huber folgte einem Rufe an die Universität Bern.
An seine Stelle wurde der ordentliche Professor Dr. Ph. Heck in Greifs-
wald und an des Letzteren Stelle der Privatdocent Dr. G. Frommhold
in Breslau berufen.
Der ordentliche Professor des deutschen Rechts in Freiburg i. Br.
Dr.Karl von Amira wird zu Ostern 1893 einem Ruft an die Uni-
versität München, als Nachfolger von Paul Roth, folgen.
Der ordentliche Professor der Staatswissenschaften an der tech-
nischen Hochschule in Karlsruhe, Dr. Karl Bücher, wurde in gleicher
Eigenschaft an die Universität Leipzig berufen.
Der ordentliche Professor der deutschen Philologie in Halle,
Dr. E. Sievers, folgte einem Rufe an die Universtät Leipzig, als Nach-
folger Zamckes.
Als Privatdocent für deutsches Recht an der Universität Leipzig
habilitirte sich Dr. Ludwig Huberti.

Preisfragen der Mevissen - Stiftung. Bis zum 31. Januar 1894
einzuliefern: Entwickelung der communalen Verfassung und Verwaltung
Kölns von den Anfängen bis zum Jahre 1396.
Bis zum 31. Januar 1895 einzuliefern: Ursprung und Entwickelung
der Verwaltungsbezirke (Aemter) in einem oder mehreren grösseren
Territorien der Rheinprovinz bis zum 17. Jahrhundert.
Die Bearbeitungen können unter dem Namen der Bewerber oder
anonym mit einem Sinnspruch eingereicht werden. In letzterem Fall
ist ein mit demselben Sinnspruch beschriebener versiegelter Zettel bei-
zulegen, welcher Namen, Stand und Wohnort des Verfassers enthält.
Die Entscheidung über die Verleihung der Preise (2000 Mark für jede
Arbeit) erfolgt durch den Vorstand der Gesellschaft für Rheinische Ge-
schichtskunde; es ist hierbei nach der Vorschrift der Stiftungsurkunde
neben der Beherrschung des bearbeiteten Stoffes der Stil und die
künstlerische Form der Arbeiten wesentlich mit in Betracht zu ziehen.
Erscheint keine der über eine Frage eingereichten Arbeiten preiswürdig,
so kann doch ein Honorar bis zur halben Höhe des Preises zugebilligt
werden. Die preisgekrönten Arbeiten werden Eigenthum der Gesell-
schaft, die nicht preisgekrönten können binnen einem Jahre nach Ver-
öffentlichung der Entscheidung zurückgefordert werden; geschieht dies
nicht, so werden sie ebenfalls Eigenthum der Gesellschaft.

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