Full text: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte / Germanistische Abteilung (Bd. 1 (1880))

VI

Bruns,

Weitere Beiträge kamen dann sehr bald. Namentlich in den
fürstlichen Kreisen fand sich eine äusserst rege Theilnahme:
Beiträge sendeten der Kaiser von Oesterreich, die Könige
von Würtemberg, Sachsen, Portugal, die Grossherzöge
von Baden, Hessen, Oldenburg, Weimar, die Herzoge
von Nassau, Meiningen, Altenburg, Dessau, die
Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt, Schwarzburg-
Sondershausen, von Hohenzollern-Hochingen. Ihnen
folgten die freien Städte Deutschlands Hamburg, Lübeck,
Bremen, Frankfurt. Ausserdem beeiferten sich Ministerien
und andere Behörden, Gerichte, Universitäten, Magistrate und
eine Menge einzelner Privatpersonen. Die Gesammtsumme
der Beiträge war bis zum Schlüsse des Jahres 1879, auf die

einzelnen Länder vertheilt, folgende: 1) aus Deutschland. 36,273 Mark 80 Pf.
2) aus Oesterreich. 29,437 77 40 „
3) aus Italien .. 1680 77 20 „
4) aus Spanien l). 1501 77 20 „
5) aus Holland. 1143 77 77
6) aus Portugal. 800 77 77
7) aus Frankreich. 490 77 80
8) aus der Schweiz. 400 77 7*
9) aus Russland.. 255 77 77
10) aus Schweden und Norwegen . . 240 77 77
11) aus Belgien. 208 77 50 „
12) aus Süd-Amerika (Buenos-Ayres) 2038 77 50 „
In Summa 75,848 Mark 60 Pf.

*) Besonders interessant ist die Theilnalime von Barcelona. Das
Advocatencollegium zu Barcelona hatte am 11. Juli 1869 ein spanisches
Savigny - Comite im Anschlüsse an diese Stiftung gegründet. An der
Stiftungsfeier betheiligten sich die höchsten Würdenträger der Stadt
Barcelona, sowohl die der Geistlichkeit als auch die vom Civil- und
Militärstande, endlich auch der Prorector der dortigen Universität und
viele hervorragende Juristen, welche dazu eingeladen worden waren.
Mittelst Schreibens des Prof. E. Durand, des Präsidenten dieses Comites,
vom 27. October 1869, wurde an das hiesige Curatorium der Stiftung
das Ersuchen gerichtet, jenes Comite als mitgehörig zu der Stiftung zu
betrachten, unter Einsendung eines ersten Beitrages von 1500 Mark zum
Capitalvermögen der Stiftung. Nach der Mittheilung waren bereits ge-

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